Anschaffung neuer Helm aktuellste Norm? bzw. Empfehlung

Alles zum Thema Technik, welches in die anderen Foren nicht passt.

Moderator: PumaTreter

Re: Anschaffung neuer Helm aktuellste Norm? bzw. Empfehlung

Beitragvon Roawdy » Di Jun 27, 2017 11:40

PumaTreter hat geschrieben:Apropos Vernunft: Jeder Fahrer muss eine vernünftige Entscheidung treffen, ob sein Helm ihn gut genug schützt. Er kennt Beschädigungen und Alter und Material und kann sich über Haltbarkeit seines Helms beim Hersteller informieren. Und gut ist. Und deswegen sollte man beschädigte oder gestoßene Helme nicht mehr verwenden. :-D


Moin,
beschädigt ist nicht beschädigt :roll: . Eine supertolle Lackierung kann bei nicht passendem Helmmaterial der Supergau sein. Von "Carbon"helmen, jeder weiß wie Carbonbauteile splittern, halte ich auch nichts. Optimal von Festigkeit und Dämpfungsverhalten ist eine GFK-CFK-Kombination. Hier schadet es auch nicht, wenn der Helm mal vom Kofferraumdeckel fällt oder abgestellt aus Versehen als "Fußball" benutzt wird und leicht verkratzt ist sehe ich kaum Probleme.
Entscheidend ist auch oder eben die innere Dämmung, die wird mit dem Alter auch mürbe :? und der kontrollierte innere Bremsweg ist hin :cry: .Tut euch selbst einen Gefallen und lasst die Helme nicht in der prallen Sonne stehen, vor allem die modischen Schwarzen. Einem Freund sind mal in der Sonne die Innereien auf der Sitzbank kleben geblieben und er hatte nur die nackte Schale in der Hand. Erschreckend ist auch bei Helmtests die mangelnde Stoßdämpfung beim oft unvermeidlichen Zweitschlag.
Aber ein alter vielleicht auch etwas verkratzter oder neuer billiger Helm von Discounter, der optimal passt, ist für mich eher akzeptabel als der Superhelm zum Preis eines preiswerten Slalomautos, der nicht passt und wackelt.
Deshalb
PumaTreter hat geschrieben: Jeder Fahrer muss eine vernünftige Entscheidung treffen, ob sein Helm ihn gut genug schützt. :-D

Gilt aber auch für Fahrerinnen :P :| .
Gruß Kalle
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Re: Anschaffung neuer Helm aktuellste Norm? bzw. Empfehlung

Beitragvon Cougar_01 » Di Jun 27, 2017 16:30

Roawdy hat geschrieben:Von "Carbon"helmen, jeder weiß wie Carbonbauteile splittern, halte ich auch nichts.


Man hat halt die Hoffnung, dass sowas bei entsprechendem Prüfzeichen berücksichtigt ist. Keine Ahnung wie da die Kriterien sind, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass die FIA nicht das Bruchverhalten vorgibt? Wie es bei E-Prüfzeichen ist....?
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Re: Anschaffung neuer Helm aktuellste Norm? bzw. Empfehlung

Beitragvon Jörg O. » Mi Jun 28, 2017 12:16

...der TE fährt im Clubsport. Und hier genügt ein Helm für 80-150 Euro mit geforderter Norm vollauf. Dazu ein paar leichte Herren Sneaker für max. 100 Euro und dann kanns losgehen.

Einen (teuren ) CFK Helm würde ich persönlich auch nie kaufen und tragen wollen ( zudem ist CFK nicht recycelbar ! ) ...da verlasse ich mich voll und ganz auf einen guten GFK Helm...!
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Re: Anschaffung neuer Helm aktuellste Norm? bzw. Empfehlung

Beitragvon Roawdy » Mi Jun 28, 2017 12:56

GFK ist leider genau so wie CFK nur thermisch recyclebar. Das hat den Vorteil, man kann sie mit dem Hausmüll entsorgen :roll: . ..... gilt auch für abfallende Karosserieteile aus GFK, CFK oder Thermoplasten ... eine Stichsäge hilft :wink: .
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Re: Anschaffung neuer Helm aktuellste Norm? bzw. Empfehlung

Beitragvon daddy » Do Jun 29, 2017 11:15

Hallo Roawdy

das stimmt so nicht mehr

es ist auch recyclebar siehe hier: http://www.cfk-recycling.com/index.php?id=5
Rechtschreibfehler sind zu übersehen
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Re: Anschaffung neuer Helm aktuellste Norm? bzw. Empfehlung

Beitragvon Roawdy » Do Jun 29, 2017 14:20

Alles wird gut :wink: , schön wenn sich das durchsetzt. Haben wir dann demnächst Mülltonnen mit CFK Füllstoffen im Thermoplast 8) .
Jrooß
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Re: Anschaffung neuer Helm aktuellste Norm? bzw. Empfehlung

Beitragvon EWO » Do Jun 29, 2017 15:56

Nun hört mal wieder auf, wendet euch dem Sport zu und freut euch das es Helme für 30 EUR gibt,
die z.B. beim DMSB-Sport zugelassen sind.
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Re: Anschaffung neuer Helm aktuellste Norm? bzw. Empfehlung

Beitragvon Sportfahrer » Fr Jun 30, 2017 07:46

Schneller Reifensatz 1000 Euro

Billighelm 30 Euro

heiler Kopf unbezahlbar

DENKT MAL DRÜBER NACH
Gruß Dirk (Ich guck nur zu und putze ^^)


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Re: Anschaffung neuer Helm aktuellste Norm? bzw. Empfehlung

Beitragvon Roawdy » Fr Jun 30, 2017 08:42

Hallo Dirk,
seit weit über 40 Jahren denke ich darüber nach und teile deine Bedenken für den Slalom keinesfalls.
Ich verfolge seit dieser Zeit fast jeden Helmtest .... und oft schneiden preiswerte Helme erstaunlich gut ab .... und auch umgekehrt.
Ein neuer billiger Helm, der optimal passt, ist jedem (uralten) Edelteil, das nicht passt, absolut überlegen.
Man kauft einen Helm nicht nach dem Preis, sondern nach der Passform und dem Komfort.
Es ist ein Unterschied, ob ich in einem nicht straßenzugelassenem Ohren-Rennsitz mit Hans, Emil oder sonstwas in einem Rundstreckenfahrzeug oder einem offenem Formelrennwagen oder Prototyp sitze oder auf einem Moppäd über den Ring kratze ....hier ist der Helm Teil der "Karosserie"..... oder ob ich in einem straßenzulassungsfähigen Klasse G- oder F-Fahrzeug an einer Slalomveranstaltung teilnehme.
Dazu kommt, dass unsere untrainierte Nackenmuskulatur kaum in der Lage ist, die eventuellen Belastungen durch schwere Helme aufzufangen.
Im Slalom brauche ich die Möglichkeit über 200° Blickwinkel zu erfassen, mein Kopf hat, wenn überhaupt, nur Kontakt mit dem Inneren des Fahrzeugs, das mit gleicher Geschwindigkeit wie mein Kopf unterwegs ist. Dass ich mit dem Kopf über den Asphalt rutsche oder an einem Bordstein aufschlage ist nicht anzunehmen.
Hier fahre ich mit einem billigen GFK-Jethelm, der mir optimal passt, ausreichend dick "gefedert"und mit solidem Kinngurt versehen ist ....... mein sehr solide gemachter und leider sehr teuerer Schubert- bzw. BMW-GFK-CFK-Motorradhelm schränkt mich hier mit seinem eingeschränktem Blickwinkel deutlich ein .... und das macht z.B. ein Bell-Jethelm auch. Die FIA-EC-geprüften Hosenträgergurte verhindern zuverlässig den Kontakt mit dem Lenkrad, gegen seitlichen Kontakt mit Karosserie, Scheibe, Käfig schützt der preiswerte Helm ausreichend, oder ist dir im Slalom Gegenteiliges bekannt.
Dazu kommt, dass wir versuchen sollten, die Jungs und Mädels von illegalen Straßenrennen in den sicheren Motorsport zu leiten. Je geringer die Hürde ist, E22-06, desto mehr Erfolg können wir haben.
Gruß Kalle
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Re: Anschaffung neuer Helm aktuellste Norm? bzw. Empfehlung

Beitragvon EWO » Fr Jun 30, 2017 09:51

Sportfahrer hat geschrieben:Schneller Reifensatz 1000 Euro

Billighelm 30 Euro

heiler Kopf unbezahlbar

DENKT MAL DRÜBER NACH


Hab ich gemacht :roll:
Ergebnis: Wenn der Helm mir gefällt, passt und erlaubt ist (damit ausreichend gut attestiert), nehme ich den günstigen.
Diejenigen die einem Slalom-Einsteiger einen Helm für mehrere hunderte EURO aufschwatzen, und er sich dann einen Integralhelm mit besten Zeugnissen aus der Biker-Rennszene kauft, machen etwas falsch.
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Re: Anschaffung neuer Helm aktuellste Norm? bzw. Empfehlung

Beitragvon Sportfahrer » Fr Jun 30, 2017 11:57

Moin Ewo und Kalle,

Wenn ein Billighelm die Norm erfüllt, absolut passgenau ist , nicht zu schwer ist und dabei gut belüftet , spricht natürlich nichts dagegen.

Ein Einsteiger mit Motorraderfahrung verfügt vermutlich über einen Helm und braucht sich keinen Billighelm anschaffen.
Hat er jedoch keine Erfahrung mit Helmen wird er im Baumarkt oder im Internet keine Lösung finden die Sinn macht.
Um einen passenden sicheren Helm auszusuchen benötigt man Hilfe von einer Fachkraft (wenn man selbst nicht weiß worauf es ankommt)
Also führt für diesen Personenkreis kein Weg am Fachhandel vorbei.

So ein Helm soll den Kopf schützen wenn der Kopf durch einen heftigen Aufschlag z.B.seitlich gegen die B-Säule oder gegen Teile des Überrollbügels prallt .
Er soll passgenau sein wenn der Airbag versucht ihn dir vom Kopf zu streifen usw.

Wenn die Billighelme aus China oder Vietnam die Sicherheitsanforderungen erfüllen (und das nicht nur auf dem Papier) spricht nichts dagegen wenn sie
auch noch richtig sitzen.
Gruß Dirk (Ich guck nur zu und putze ^^)


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Re: Anschaffung neuer Helm aktuellste Norm? bzw. Empfehlung

Beitragvon EWO » Fr Jun 30, 2017 13:18

Sportfahrer hat geschrieben:Moin Ewo und Kalle,

Wenn ein Billighelm die Norm erfüllt, absolut passgenau ist , nicht zu schwer ist und dabei gut belüftet , spricht natürlich nichts dagegen.

Ein Einsteiger mit Motorraderfahrung verfügt vermutlich über einen Helm und braucht sich keinen Billighelm anschaffen.
Hat er jedoch keine Erfahrung mit Helmen wird er im Baumarkt oder im Internet keine Lösung finden die Sinn macht.
Um einen passenden sicheren Helm auszusuchen benötigt man Hilfe von einer Fachkraft (wenn man selbst nicht weiß worauf es ankommt)
Also führt für diesen Personenkreis kein Weg am Fachhandel vorbei.

So ein Helm soll den Kopf schützen wenn der Kopf durch einen heftigen Aufschlag z.B.seitlich gegen die B-Säule oder gegen Teile des Überrollbügels prallt .
Er soll passgenau sein wenn der Airbag versucht ihn dir vom Kopf zu streifen usw.

Wenn die Billighelme aus China oder Vietnam die Sicherheitsanforderungen erfüllen (und das nicht nur auf dem Papier) spricht nichts dagegen wenn sie
auch noch richtig sitzen.


Mein 30 EUR Helm ist beim Motorrad-Spezi LOUIS gekauft und erfüllt alle Zwecke die er muss.
Einen Vollhelm beim Slalom zu nutzen halte für ungeeignet, wogegen ich beim Zweiradfahren auf einen Vollhelm nie verzichten würde.
Das man sich vor dem China-Mist schützen muss sollte klar sein, nicht nur bei Sicherheitsausstattung.
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Re: Anschaffung neuer Helm aktuellste Norm? bzw. Empfehlung

Beitragvon Eric W. » Fr Jun 30, 2017 14:11

Roawdy hat geschrieben:Dazu kommt, dass unsere untrainierte Nackenmuskulatur kaum in der Lage ist, die eventuellen Belastungen durch schwere Helme aufzufangen.

M.E. das bislang vernünftigste Argument in diesem Thread. Und der Grund dafür, dass ich mir einen CFK-Helm geleistet habe.
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Re: Anschaffung neuer Helm aktuellste Norm? bzw. Empfehlung

Beitragvon Sportfahrer » Sa Jul 01, 2017 13:27

Eric W. hat geschrieben:
Roawdy hat geschrieben:Dazu kommt, dass unsere untrainierte Nackenmuskulatur kaum in der Lage ist, die eventuellen Belastungen durch schwere Helme aufzufangen.

M.E. das bislang vernünftigste Argument in diesem Thread. Und der Grund dafür, dass ich mir einen CFK-Helm geleistet habe.


Moin,

und schon sprechen wir über min 200 Euro
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Re: Anschaffung neuer Helm aktuellste Norm? bzw. Empfehlung

Beitragvon PumaTreter » Sa Jul 01, 2017 14:13

Jedem, was er für gut genug hält... :-D
- Wer schnell sein will, muss richtig bremsen -

Alles ist Motorsport: https://www.youtube.com/watch?v=YUQG5zKHLBE
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