Fachausschuss Slalom schiebt Zukunftsprojekt an

Hier geht es um DMSB, ADAC und NAVC Slalom Veranstaltungen !

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EWO
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Re: Fachausschuss Slalom schiebt Zukunftsprojekt an

Beitrag von EWO » Do Jan 11, 2018 17:41

Japanese hat geschrieben: Aber mit Straßenreifen Slalom fahren möchte ich keinesfalls mehr.
Und die gehören auch in der Gruppe G nicht in die Deutsche Meisterschaft.
Das sagst du so einfach, aber das das so sein muss finde ich ganz und gar nicht.
Es gibt mit Semis den gleichen Wettkampf.
Wenn ein 316i im Serientrimm so viele Punkte in seiner Klasse einfährt das er deutscher Meister werden sollte, dann soll es eben so sein.

BMW123d
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Re: Fachausschuss Slalom schiebt Zukunftsprojekt an

Beitrag von BMW123d » Do Jan 11, 2018 18:28

EWO hat geschrieben:
Japanese hat geschrieben: Aber mit Straßenreifen Slalom fahren möchte ich keinesfalls mehr.
Und die gehören auch in der Gruppe G nicht in die Deutsche Meisterschaft.
Das sagst du so einfach, aber das das so sein muss finde ich ganz und gar nicht.
Es gibt mit Semis den gleichen Wettkampf.
Wenn ein 316i im Serientrimm so viele Punkte in seiner Klasse einfährt das er deutscher Meister werden sollte, dann soll es eben so sein.
bei der aktuellen Marktlage der Semis, braucht man mindestens 2 verschiedene Sätze (warm und kalt/regen). Wenns blöd läuft 3 verschiedene um Konkurrenzfähig zu sein. Bei Slicks reicht je nach Auto eine Mischung für alles und ein Satz Regenreifen. Von der Kostenseite ist der Preisunterschied noch einigermaßen vertretbar wenn man beides mit dem höchstmöglichen Aufwand betreibt (jeden Satz 2x im Jahr neu wie es genug Leute machen...)

Gerd Studer
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Re: Fachausschuss Slalom schiebt Zukunftsprojekt an

Beitrag von Gerd Studer » Do Jan 11, 2018 19:29

Hallo Dieter,

wir beide haben schon in den 70zigern mit dem Slalomsport angefangen und Du bist auch Rundstrecke gefahren :-D

Wir wissen also, was der Motorsport an Geld verschlingt.
Hallo zusammen,
möchte mich kurz vorstellen, meine ist Gerd, ich bin Jahrgang 1961 und fahre seit 2011 nach einer kurzen Phase in den frühen 1980 er Jahren wieder Slalom mitlerweile mit einem G5 BMW Compact.
mich werden ein paar mitlesende aus dem Grossraum Freiburg kennen, ich fahre aus purem Spass an der Sache meine "eigene Meisterschaft" will heißen ich will in jedem Lauf schneller werden und bin dabei ein guter
Punktelieferant.
Warum ich mich zu diesem Thema äussere hat folgenden Grund, mein zweites Hobby ist nämlich "Slotracing" sprich Carrerarennbahnfahren und da möchte ich auch schon einsteigen in das Thema.
die Einleitung von Hans Bauer möchte ich nutzen um über die nachgelesene kurze erfolgreiche Zeit des Slotracing in den 1960 er Jahren berichten, das Slotracing kam über England bzw. USA nach Deutschland und
war sofort ein Erfolg nicht zuletzt auch durch die Firma Carrera, die Renncenter wurden immer mehr und es wurden Rennen veranstaltet mit Autos aus der Schachtel wie man damals sagte, der Zulauf an interresierten
Fahrern aller Alterstufen war enorm.
die Firmen brachten immer neue Autos aus der Schachtel auf den Markt, die natürlich immer besser wurden und so kam was kommen musste, einige Fahrer machten das mit weil sie unbedingt ganz vorne mitfahren wollten sich das auch
leisten konnten und wollten.
Diese Gegegebenheit fürde dazu das die Fahrer die nur aus Spass fuhren und auch manchmal mit Talent gesegnet dieses nicht mitmachen wollten oder konnten dann recht bald wieder diesem Hobby den Rücken gezeigt haben.
die Folge davon war, dass nur noch wenige Fahrer in den einzelnen Renncenter verblieben sind die sich wunderten das die anderen Fahrer wegbleiben.
Es dauerte dann doch einige Jahre und Anstrengung um dieses Hobby wieder dahin zu bringen wo es heute ist, (mit eigener Fachzeitschrift "CAR ON LINE" und vielerlei Rennserien die stabil bleiben und sogar Deutschlandweit ausgetragen werden.)
Das wollte ich nachdem es hier in diesem Thread auch um das Thema leisten können oder wollen ging einfach mal los werden, ich weiss nicht ob es der Sache dient. Mit Sportlichen Grüssen Gerd Studer.

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Re: Fachausschuss Slalom schiebt Zukunftsprojekt an

Beitrag von Sportfahrer » Fr Jan 12, 2018 10:19

Moin,

wie ich schon zum Ausdruck gebracht habe , bin ich ebenfalls ein Befürworter der Slicks. Aber manchmal :-D bin ich auch objektiv , daher frage ich mich
warum im Anwendungsgebiet der Norddeutschen Ergänzungen die Klasse 2 so sehr gut besucht ist.
In der Klasse 2A , 2B und 2C werden im Prinzip die Gruppen G und F zusammengefasst und nach Leistungsgewicht eingeteilt. Die Fahrzeuge müssen
eine gültige HU und AU besitzen und dürfen ausschließlich mit E geprüften Profilreifen starten. Alles muss eingetragen sein.
Dadurch entsteht eine größtmögliche Vielfalt von Typen in einer Klasse. Dort fährt ein getunter Polo gegen einen serienmäßigen M3 da beide in einer Leistungsgewichts-Klasse landen.

Wer gern mit Slicks fährt hat die Möglichkeit in der Gruppe 3A bis 1600 ccm und 3B über 1600 ccm , die ähnlich der Gruppe H nach Hubraum aufgestellt wird. In dem Zusammenhang sollte man mal über die Einführung der Klasse 3C nachdenken, vielleicht mehr als 2000 ccm ( aber das nur am Rande) .

Ist das ein Lösungsansatz oder die völlig falsche Richtung ?
Gruß Dirk (Hey Mädels ich kann Deutsche Meister zeugen)


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dbdaniel
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Re: Fachausschuss Slalom schiebt Zukunftsprojekt an

Beitrag von dbdaniel » Fr Jan 12, 2018 10:22

Es geht um die Annäherung der Gruppen G und F. Also eventuell um die Öffnung der Gruppe G, eine Freistellung des Innenraums aus Sicherheitsgründen wäre z.B. sehr wünschenswert, oder die Freistellung der Fahrwerkslager.

Aber die Annäherung der Gruppe F an die Gruppe G durch weniger Freiheiten im vorhandenen Reglement ist für den Breitensport vonnöten, um mehr Starter in die Klassen zu bekommen und sie zu behalten.

Die breite Masse bringt uns die Teilnehmer, nicht die Handvoll, die sich ein Überauto leisten kann.

Außerdem kann man das Thema nur für alle betroffenen Sparten angehen, in denen diese Gruppen ausgeschrieben werden. Eine Trennung von, Slalom, Rallye und Bergrennen ist hier nicht sinnvoll.
BMW123d hat geschrieben: bei der aktuellen Marktlage der Semis, braucht man mindestens 2 verschiedene Sätze (warm und kalt/regen). Wenns blöd läuft 3 verschiedene um Konkurrenzfähig zu sein. Bei Slicks reicht je nach Auto eine Mischung für alles und ein Satz Regenreifen. Von der Kostenseite ist der Preisunterschied noch einigermaßen vertretbar wenn man beides mit dem höchstmöglichen Aufwand betreibt (jeden Satz 2x im Jahr neu wie es genug Leute machen...)
Dann geht man gleich auf richtige Straßenreifen, dann muss man im Extremfall nur zwischen Sommer und Winter unterscheiden.

Markus-B
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Re: Fachausschuss Slalom schiebt Zukunftsprojekt an

Beitrag von Markus-B » Fr Jan 12, 2018 12:10

EWO hat geschrieben:
Wenn wir schon national eine Sonderlocke fahren wollen, dann wäre der Gedanke von Auffangbecken (wie mal die Gruppe H gedacht war) für aus der FIA-Homologation auslaufende Fzg denkbar.
Aber eben auch nur für die und nicht wie es bei uns praktiziert wird quasi offen. Die FIA-Gruppen sind bei uns im Slalomsport quasi nicht existent.
Für ehemals homologierte Fahrzeuge gibt es doch seit 2006 die Gruppe CTC/CGT. In der Tat wird diese im Slalombereich aber aktuell nicht ausgeschrieben bzw. auch nicht von Teilnehmerseite gefordert.
dbdaniel hat geschrieben:
Außerdem kann man das Thema nur für alle betroffenen Sparten angehen, in denen diese Gruppen ausgeschrieben werden. Eine Trennung von, Slalom, Rallye und Bergrennen ist hier nicht sinnvoll.
Wenn der Slalom es nicht schafft, seine Sonderstellung zu kommunizieren, ist die Gruppe H schneller Geschichte als gedacht.

Im Rallye-Bereich ist die Gruppe H seit 2017 verboten. Im Berg-Bereich ist sie nicht mehr wirklich relevant, da nur noch zusammen mit E1-FIA und E1-Berg ausgeschrieben und damit nicht mehr konkurrenzfähig. Der FA Technik wird nach meiner Einschätzung keine Gruppe weiterentwickeln, die nur noch ein Nischendasein fristet.

Bei den ganzen Betrachtungen muss man natürlich auch die Pläne der FIA mit einbeziehen, die z.B. die R1 (kleinste R-Klasse) überarbeiten möchte.
https://www.rallye-magazin.de/index.php ... Bday%5D=09

Dem folgt dann evtl. auch die Gruppe F um die Leistungsunterschiede zwischen homologierten und nicht-homologierten Fahrzeugen anzugleichen.

Ergebnis wäre dann vielleicht irgendwann eine Gruppe F in gemeinsamer Wertung mit Gruppe R unterteilt in die Klassen R1/F8, R2/F9, R3/F10 und darüber (falls im Slalomsport gewünscht) eine Gruppe E1 zusammen mit R unterteilt in R4/E1-2000ccm und R5/E1+2000ccm?

Ehemals Gruppe A oder Gruppe N Autos folgen weiter der Homologation und fahren in CTC/CGT oder wechseln in das F/E1 Reglement.


Eine seriennahe Gruppe darunter ist immer schwierig.
Fasst man das Reglement sehr eng, wird die Modellauswahl eingeschränkt, da nur Autos, die ab Werk schon konkurrenzfähig sind, langfristig eingesetzt werden.
Fasst man das Reglement weiter, erzeugt man eine Gruppe F light.


Die weitere Abkehr von den DMSB und FIA-Fahrzeugklassen, die mit den verschiedenen Clubsportklassen verfolgt wird, halte ich persönlich für höchst kontraproduktiv für den Slalom- bzw. Automobilsport in der Gesamtbetrachtung.

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Re: Fachausschuss Slalom schiebt Zukunftsprojekt an

Beitrag von EWO » Fr Jan 12, 2018 12:48

Man kann es sich im Slalomsport auch einfach machen und auf drei Klassen setzen.
Serie, STVZO und verbessert.
Die Freiheitsgrade sind dabei in technischen Details zu verankern, die sich z.B. auf eine CTC oder FS oder andere derzeit existierende Gruppen beziehen, und ggf. weiter öffnen.
Damit würde man auch vermutlich alle, zumindest aber sehr viele der regionalen Clubsportreglements abdecken bzw. sie überflüssig machen.
Klassen_Kosten2.jpg
Klassen_Kosten2.jpg (21.64 KiB) 3555 mal betrachtet

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Re: Fachausschuss Slalom schiebt Zukunftsprojekt an

Beitrag von BMW123d » Mo Jan 15, 2018 12:35

mal ein anderer Ansatz, der einigen aber wahrscheinlich auch sauer aufstößt:

Gruppe F: KFP oder gültige normale Zulassung notwendig. Dh. keine abgemeldeten Autos. Daraus folgt:

- Autos mit sehr hohem Umbaustand welche auch nur ausschließlich für den Sport eingesetzt werden, können mit dem KFP einfach und günstig ihr Auto "legalisieren". Das ist günstiger als ganz viele richtige TÜV Eintragungen und da der Personenkreis für KFP Abnahmen geringer ist, und sich auch mehr mit der Materie Motorsport auskennt, bekommt man außerdem eine gleichere Beurteilung der Fahrzeuge, sprich jedes Fahrzeug wird nach einem "gleicherem" Maßstab beurteilt. Übertriebene Eintragungen kann man dadurch unterbinden. Für den Sport notwendige Sachen wie viele Räder, Rennfahrwerke o.ä. lassen sich jedoch einfacher legalisieren.

- bestehende Fahrzeuge mit den vielen Eintragungen haben nun die Wahl: richtig zulassen und sich damit zumindest der virtuellen Gefahr aussetzen, dass es bei der nächsten HU/AU Probleme gibt bzw. wenn das Fahrzeug/Gespann kontrolliert wird, es Probleme geben kann. Oder sie wechseln auf den KFP inklusive der Vorteile

- leichter modifizierte Fahrzeuge von "Spaß" Teilnehmern, oder leute die ihr Fahrzeug tatsächlich noch anderweitig nutzen können weiterhin einfach mit ihrem normalen, zugelassenen Fahrzeug teilnehmen.

Für die etablierten würde sich wenig ändern, der TÜV der die "fraglichen" Eintragungen vornimmt, wird sicher bereit sein, auch die HU und AU zu machen :roll: , wenn nicht: KFP.

Japanese
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Re: Fachausschuss Slalom schiebt Zukunftsprojekt an

Beitrag von Japanese » Mo Jan 15, 2018 18:27

wenn Du es selbst weisst, daß es den Aktiven sauer aufstößt, warum schreibst Du dann so einen "Humbug". Wenn Du F fahren möchtest, aber nicht bereit bist was zu tun, bist Du doch selbst Schuld hinterher zu fahren.
Die G "darf" abgemeldet fahren und die verbesserte F muß zugelassen sein. Achso ja, die "Etablierten" die bisher was für die Gruppe und den Motorsport gemacht und ihn getragen haben, sollen ja von künftigen Neueinsteigern mit serienmäßigen Fahrzeugen leichter geschlagen werden können!!

Ich muß mir jetzt selbst auf die Finger hauen um nicht noch deutlicher zu werden.

Meinungsaustausch ja - egoistische Träumerei nein.

Dennoch Grüße

Dieter - Japanese

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Re: Fachausschuss Slalom schiebt Zukunftsprojekt an

Beitrag von EWO » Di Jan 16, 2018 13:05

Das leidige Thema Eintragung für die F zu lösen kann sicherlich durch den KFP deutlich entkrampft werden, insofern ist deine Idee valide.
Da der KFP aber enorm viel mehr zulässt als es die Grp F beschreibt würde das ein neues Schlachtfeld ergeben und vor allem die Distanz zur H verwässern.
Ich wäre eher dafür die Gruppen auf rein technischer Basis zu definieren ohne STVZO.

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Re: Fachausschuss Slalom schiebt Zukunftsprojekt an

Beitrag von Sportfahrer » Di Jan 16, 2018 14:14

EWO hat geschrieben: Ich wäre eher dafür die Gruppen auf rein technischer Basis zu definieren ohne STVZO.
Moin,

das ist vermutlich die ehrlichste Lösung ähnlich der Regeln in der Gruppe H. Man könnte technische Vorschriften entwickeln die von Allen eingehalten werden müssen egal was
der Onkel vom TÜV eingetragen hat.

Aber Vorsicht , die auf Achse anreisenden Fahrer stehen dann noch weiter im Abseits.
Gruß Dirk (Hey Mädels ich kann Deutsche Meister zeugen)


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Re: Fachausschuss Slalom schiebt Zukunftsprojekt an

Beitrag von M3Rainer » Di Jan 16, 2018 14:46

ja genau, und die mit dem Bobbycar anreisen haben auch Nachteile, auch die Gruppe F- Dreiradfahrer haben Nachteile...........
und weil ich eine Anhängerkupplung an meinem Auto brauche um im Sommer meinen Wohnwagen ziehen zu können habe ich auch Nachteile in der Gruppe F............
Wenn sich jeman für die Gruppe F entscheidet liegt es an ihm selber das Reglement in vollem Umfang zu nutzen oder eben nicht. Und wenn jemand das nicht kann oder will soll er halt Gruppe G oder Clubsport fahren.
Ich finde das Reglement auch doof, in der Gruppe H habe ich mit meinem Serienauto überhaupt keine Chance, kann das bitte geändert werden..............

oh Mann, es geht doch auch keiner mit dem Messer zum Schießduell...............
Zuletzt geändert von M3Rainer am Di Jan 16, 2018 14:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Fachausschuss Slalom schiebt Zukunftsprojekt an

Beitrag von Fangio » Di Jan 16, 2018 14:53

Das sehe ich auch so: Im Motorsport kommen Rennwagen zum Einsatz, keine Transportmittel.

Wer in DMSB-Bereich kostengünstig mit seinem Alltagsauto Motorsport betreiben will,
dem stehen der Clubsport und die Gruppe G offen.

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Giancar
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Re: Fachausschuss Slalom schiebt Zukunftsprojekt an

Beitrag von Giancar » Di Jan 16, 2018 16:48

M3Rainer hat geschrieben:ja genau, und die mit dem Bobbycar anreisen haben auch Nachteile, auch die Gruppe F- Dreiradfahrer haben Nachteile...........
und weil ich eine Anhängerkupplung an meinem Auto brauche um im Sommer meinen Wohnwagen ziehen zu können habe ich auch Nachteile in der Gruppe F............
Wenn sich jeman für die Gruppe F entscheidet liegt es an ihm selber das Reglement in vollem Umfang zu nutzen oder eben nicht. Und wenn jemand das nicht kann oder will soll er halt Gruppe G oder Clubsport fahren.
Ich finde das Reglement auch doof, in der Gruppe H habe ich mit meinem Serienauto überhaupt keine Chance, kann das bitte geändert werden..............

oh Mann, es geht doch auch keiner mit dem Messer zum Schießduell...............
Hallo Rainer,

das sehe ich wie du: Wenn man sich für eine Fahrzeuggruppe mit einem bestimmten Reglement entscheidet, liegt es an jedem selbst, wie er das Reglement ausnutzt. Das schließt aber doch nicht den Wunsch nach möglicherweise berechtigten Änderungen aus.

Schließlich ist es doch auch so, dass es im Interesse des Sports und damit der aktuellen Teilnehmer ist, dass sich überhaupt viele Fahrer dafür entscheiden. Gerade in deiner Klasse haben sich, speziell im letzten Jahr, teilweise wenig Fahrer dafür entschieden in deiner Klasse mit diesem Reglement zu starten. Das fand ich übrigens persönlich sehr schade für dich, weil deine Klasse mehrmals nicht voll war. Ich habe den Eindruck, dass du hier für das bestehende Reglement kämpfst und gegen eine Öffnung/Anpassung//Erleichterung für Neueinsteiger bist. Sicherlich gibt es in jedem Fall mehrere Faktoren (bei dir beispielsweise Allrad+Turbo in der Klasse; hier musste ich übrigens etwas über deinen Vergleich "es geht doch auch keiner mit dem Messer zum Schießduell" schmunzeln, schließlich gehst du doch auch ab und an mit deinem Messer-M3 zum Schießduell der Turbo-Allradler), aber meine persönliche Meinung ist, dass es auch am verkrusteten Reglement liegt. Denkst du, dass es ausschließlich andere Gründe hat? Wenn ja, welche?

Als mein Vater vor 17 Jahren nochmals kurz eingestiegen ist, lag das Höchstalter für Fahrzeuge der Gruppe G bei 15 Jahren. Diese Grenze wurde meines Wissens aber erst kurz davor von 10 Jahren auf dieses Alter angehoben. Sukzessive ging es damit bis zum Fall der Altersgrenze weiter. Das ist meiner Meinung nach auch ein Mitgrund dafür, dass die Veranstaltungen auf der Fahrzeugseite größtenteils Young- und Oldtimerveranstaltungen sind. Ich bin jetzt seit zehn Jahren dabei, meine subjektive Wahrnehmung ist, dass über diese Zeit sowohl das Fahrzeug- als auch das Fahrerdurchschnittsalter deutlich angestiegen ist. Damit habe ich prinzipiell im Moment kein Problem, allerdings befürchte ich, dass es für den Slalom als Sportart mittel- bis langfristig zu Problemen führen wird. Dieser Gefahr sollte man meines Erachtens auch mit zeitgemäßen Reglementsänderungen über die drei Gruppen G, F und H entgegen wirken.

Gleichzeitig wünsche ich mir im Interesse aller Aktiven, dass man dabei auch die aktuellen Teilnehmer und deren Fahrzeuge im Blick behält. Daher hoffe ich, dass ein vernünftiger Kompromiss (ist sicher verdammt schwierig und man wird es nicht jedem recht machen können) zwischen den Interessen der arrivierten Fahrer (und deren Fahrzeugen) und möglichen Neueinsteigern/einer perspektivischen (Neu-)Ausrichtung des Sports gefunden wird.

Grüße und bis in zwei Wochen,
Jannik
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Re: Fachausschuss Slalom schiebt Zukunftsprojekt an

Beitrag von Sportfahrer » Di Jan 16, 2018 17:19

M3Rainer hat geschrieben:ja genau, und die mit dem Bobbycar anreisen haben auch Nachteile, auch die Gruppe F- Dreiradfahrer haben Nachteile...........
und weil ich eine Anhängerkupplung an meinem Auto brauche um im Sommer meinen Wohnwagen ziehen zu können habe ich auch Nachteile in der Gruppe F............
Wenn sich jeman für die Gruppe F entscheidet liegt es an ihm selber das Reglement in vollem Umfang zu nutzen oder eben nicht. Und wenn jemand das nicht kann oder will soll er halt Gruppe G oder Clubsport fahren.
Ich finde das Reglement auch doof, in der Gruppe H habe ich mit meinem Serienauto überhaupt keine Chance, kann das bitte geändert werden..............

oh Mann, es geht doch auch keiner mit dem Messer zum Schießduell...............

Moin Rainer,

Dreiräder sind in der Gruppe F nicht erlaubt.
Dein Statement zielt ganz klar Richtung DM . Da kann man das schon so sehen.
Die DM ist aber nur ein Bruchteil des deutschen Slalomsports.
Nicht alle verfügen über einen LKW in dem man neben seinem Rennwagen noch einen Bobbycar-Wettbewerb austragen könnte. :wink:
Gruß Dirk (Hey Mädels ich kann Deutsche Meister zeugen)


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