Grobe Unsportlichkeiten entscheiden die Slalom-DM

Hier geht es um DMSB, ADAC und NAVC Slalom Veranstaltungen !

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ingo gutmann
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Re: Grobe Unsportlichkeiten entscheiden die Slalom-DM

Beitrag von ingo gutmann »

CodeRed hat geschrieben:@Ingo
dann mach als Moderator das Ding hier mal zu, weil das Ganze zu nicht führen
wird außer zu persönlichen Angriffen.

Weiterhin ist das alles im Rahmen des Regelwerkes passiert :(

Gruß Ditmar
Ich möchte diesen thread eigentlich erhalten.


Es wurde schon während der Veranstaltung genügend hintenherum gehetzt.
Mit diesem thread wird diese unsportliche Nachtreterei wenigstens offengelegt und der Nachwelt erhalten. :wink:

Es kann sich bezüglich des Geschriebenen jeder seine eigenen Gedanken machen.
Allerdings erwarte ich auch von den Nicht-Ganz-Meistern eine faire Würdigung der Leistung eines Konkurrenten.
Und diese Leistung ist da.

Wer ohne Fehler der werfe den ersten Stein. :idea:


Ingo :-D
Bei manchen Autos sitzt die Intelligenz im Motor-Steuergerät und nicht im Fahrersitz :-D
FGH
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Re: Grobe Unsportlichkeiten entscheiden die Slalom-DM

Beitrag von FGH »

CodeRed hat geschrieben:@Ingo
dann mach als Moderator das Ding hier mal zu, weil das Ganze zu nicht führen
wird außer zu persönlichen Angriffen.

Weiterhin ist das alles im Rahmen des Regelwerkes passiert :(

Gruß Ditmar

Der Moderator fällt selbst aus der Rolle mit persönlichen Angriffen und soll dann das Ding hier schließen?!

Ich möchte nur kurz sachlich antworten: In Schleiz bin ich damals als 4. Starter in der G4 gefahren, weil die G5 nur 4 Starter hatte und ohne mein Einspringen die Division 1 nach damaligem DRSM-Reglement nicht voll gewesen wäre: davon haben auch Mike Röder und Christian Laumann in der G5 profitiert, denn ansonsten hätte man die Divisions- Punkte halbiert! Ich startete vor Christian und habe immer in den Rückspiegen geschaut, ob er schon kommt, er kam aber nicht!
Ich war am Ende auch "nur" 20 Sekunden langsamer als er, wir haben öfter darüber grfrozzelt! Lars war damals 19 und fuhr mit dem ollen Manta auf Gesamtrang 3 der DRSM, das waren schöne Zeiten :-D
Auf den Rest erspare ich mir eine Antwort !

mfg FGH
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PumaTreter
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Re: Grobe Unsportlichkeiten entscheiden die Slalom-DM

Beitrag von PumaTreter »

Dieser Thread sollte geschlossen werden, weil

a) er keine neuen Erkenntnisse mehr zum Thema "Entscheidung der Slalom DM" erhoffen lässt
b) hier jetzt persönliche Dinge ausgetragen werden
c) bei so einem polarisierendem Thema kein Konsens erreicht werden kann
d) der Moderator keine neutrale Position mehr hat (das ist OK, aber dann muss jemand anderes moderieren)
- Wer schnell sein will, muss richtig bremsen -

Alles ist Motorsport: https://www.youtube.com/watch?v=YUQG5zKHLBE
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Sportfahrer
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Re: Grobe Unsportlichkeiten entscheiden die Slalom-DM

Beitrag von Sportfahrer »

CodeRed hat geschrieben:@Ingo
dann mach als Moderator das Ding hier mal zu, weil das Ganze zu nicht führen
wird außer zu persönlichen Angriffen.

Weiterhin ist das alles im Rahmen des Regelwerkes passiert :(

Gruß Ditmar
Den Thread zu schließen wäre wohl das Beste. Man bekommt ja fast den Eindruck als gab es in den letzten Jahren nie einen echten Meister und das haben die Jungs bestimmt nicht verdient.

An Alle die es nötig haben , Teilnehmer(Opfer) in Ihre eigene Klasse einzuladen oder wohlmöglich Abfangjäger in anderen Klassen zu plazieren und deren Startgelder bezahlen, sei gesagt : Kauft Euch doch lieber einen Plastikpokal , kost doch nicht so viel. :-D

Gruß Dirk
Gruß Dirk (Hey Mädels ich kann Deutsche Meister zeugen)


Volkswagen Lupo 1.4 16V powerd by GTÜ
JochenRheinwalt
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Re: Grobe Unsportlichkeiten entscheiden die Slalom-DM

Beitrag von JochenRheinwalt »

Hallo zusammen,


Roland Wallrab ist als einziger mit 8 von 8 möglichen Vorlaufsiegen ins Finale gestartet.
Außerdem hat er in beiden Finallläufen seine Klasse gewonnen. Ergo: 10 DM Starts = 10 Siege.
Vielleicht sollte man ihn Meister nennen?

Alle anderen haben entweder einmal nicht gewonnen oder sind nicht angetreten.
Sind sie deswegen bei den Läufen wo sie angetreten sind schlechter gefahren? Oder haben sie mehr oder weniger Konkurrenten im Griff gehabt?


Es gibt in Deutschland ca. 10-15 Piloten, die in der Lage sind die deutsche Automobilslalom-Meisterschaft für sich zu entscheiden.
Es zählt aber nicht nur der Fahrer alleine, sondern laut Reglement auch die Zahl der niedergerungenen Gegner.
Daher – aus Fairnessgründen(!) – gibt es Zusatzpunkte nach Anzahl der gestarteten Konkurrenten.
Soweit ich mich erinnern kann war das übrigens ein Wunsch der Fahrer, daß man die Zusatzpunkte eingeführt hat.
Jetzt, wo sie –übrigens seit mehreren Jahren – genutzt werden, ohne damit auch nur in einer Winzigkeit vom Reglement des DMSB abzuweichen,
werden sie verteufelt.


Ich dachte mir immer, daß nur Wetterfähnchen sich nach dem Wind richten
Damit ist die deutsche Meisterschaft im Slalomsport auch weiterhin auf bestem Wege sich selbst hinzurichten.
Es ist nämlich reichlich unglaubwürdig wie man sich selbst hier darstellt.


Fakt ist:
Es ist der Meister der nach dem gültigen Reglement (das zu Beginn der Saison bekannt ist) die meisten Punkte für sich verbuchen kann.
Das ist im Jahr 2013 Daniel Dichter. Zu dieser fahrerischen Leistung gratuliere ich ihm auch herzlich.
ALLE anderen Platzierten (bzw.die oben genannten10-15 Fahrer) sind nicht unbedingt die schlechteren Fahrer, aber sie sind nun mal nicht Meister.
Es hat aber jeder die Chance seine Möglichkeiten auszuschöpfen und nach dem 2014 gültigen Reglement wieder anzugreifen.

In diesem Sinne:
Wir sehen uns spätestens nächstes Jahr!

P.S.
Ich hoffe, man wird mir jetzt nicht vorwerfen, ich hätte eine Sympathie zu dem einen oder dem anderen.
Da ich viel im Süden unterwegs bin kenne und schätze ich viele Fahrer und auch den Rest des Fahrerlagers.
Roland,Robert, Lars und Daniel gehören eindeutig zu den geschätzten!
nix mehr Polo!
nix mehr Astra!
320is
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Re: Grobe Unsportlichkeiten entscheiden die Slalom-DM

Beitrag von 320is »

Hallo Ingo, alle,

Kleine Plänkelein bzw. Trick's das Regelwerk auszunutzen, wird es immer geben, und das ist auch OK.

Wenn aber alle in diesem Beitrag aufgeführten Punkte zutreffen, wird das selbst einem sehr "neutralen" Fahrer wie mir zuviel.

Durch dieses Auftreten braucht kein Fahrer sich vorzunehmen eine Meisterschaft zu gewinnen, weil er es ohne Wasserträger und anderer nervigen Trick's nicht schaffen kann.

Hier wurde in meine Augen, von Leuten die ich über die jahre kennen und schätzen gelernt habe, und denen ich so etwas nicht zugetraut hätte, die "Trickserei" übertrieben, aber die müssen ja zum Glück selbst in den Spiegel schauen.

Mir ist das egal, da ich aus eigener Kraft die H14 nicht gewinnen kann, nur mit Hilfe von Regen oder durch Fehler der Top Piloten, trotzdem bin ich Sportler und werde mich nie an solchen Klassengehüpfe beteiligen, auch nicht wenn das alles legal ist.

Fest steht, mit 3 Pylonen wird man unter normalen Umständen kein Meister.

Auf jeden Fall eine Vorstellung die unserem Sport geschadet hat.

@ Ingo: Du warst nicht Vorort, dir fehlt das Gesamtbild.


enttäuschte Grüße Eric
Übersteuern ist, wenn der Beifahrer Angst hat. Untersteuern, wenn ich Angst habe. (Walter Röhrl)
CodeRed
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Re: Grobe Unsportlichkeiten entscheiden die Slalom-DM

Beitrag von CodeRed »

Ich bin mir sicher und das ist ja auch in Ordnung, jeder hat schon mal mit taktischen Mitteln den einen
oder anderen Punkt ergattert.

Das hier ist natürlich mit der Brechstange gemacht worden, unabhängig von der Gesamtleistung
über das Jahr möchte ich mit so einer Aktion auch kein Deutscher-Meister werden.

In Schleswig-Holstein wird man schon fast gelyncht wenn man beim Club-Slalom plötzlich in einer
anderen Klasse fährt.
Wie Eric schon trefflich gesagt hat, man muss ja noch in den Spiegel sehen können, was aber viel
schlimmer ist man läuft sich das Ganze Jahr über den Weg und nur auf den Boden zu schauen macht ja
auch kein Spaß
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hans-marTTin
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Re: Wie soll man eine Slalom-DM entscheiden?

Beitrag von hans-marTTin »

Ich will mich nicht direkt zu den ganzen Vorwürfen und Details äußern, heute sind eh die für mich wichtigsten Kernaussagen schon gefallen:

„Derjenige, der das für alle gleich faire Reglement erfindet, darf es gerne mal hier posten oder sonstwie bekannt geben.“

„Allerdings gab es diese Vorgehensweise schon immer mal mehr mal weniger offensichtlich.“

„Wer viele Helfer hat, kann die ganze Saison zu einem Begünstigten hin "tunen". Diesen Umstand wird man nicht beseitigen können solange es die Zusatzpunkte gibt.“

„Aufgrund der Regularien der Deutschen Slalommeisterschaft kann es halt nur Einen geben - einen Deutschen Slalom-Meister.“

„Ich denke die Zusatzpunkte waren nur zum Teil schuld, sondern wer eine A-Lizenz hatte, wurde gewertet, alle anderen nicht.“

„Daniel Dichter hat seinen Titel gemäß dem Reglement der Deutschen Slalom-Meisterschaft absolut regulär gewonnen“

„Da wir alle hier keinen Profi-Vertrag bedienen müssen, und keine Brötchen mit unserem Hobby verdienen, sondern ganz im Gegenteil ordentlich drauf legen, sollten wir den Sport als Hobby sehen und auch als solches betreiben.“

„man muss ja noch in den Spiegel sehen können, was aber viel schlimmer ist man läuft sich das Ganze Jahr über den Weg und nur auf den Boden zu schauen macht ja auch kein Spaß“

„Wer ohne Fehler, der werfe den ersten Stein.“


Wichtig ist doch, was man für die Zukunft daraus mitnimmt.
1. Jede bessere Punktewertung wird sofort mit Kusshand genommen – allein, es gibt bisher keine!
Also gilt es, wenigstens die bisher beste weiter zu optimieren. Ein erster, richtiger Schritt war, nur für die Qualifizierten Zusatzpunkte zu vergeben, der nächste muss m.E. sein, die Klassenspringerei zu unterbinden. Mein Vorschlag dazu liegt dem Slalomausschuss vor.

2. Der Wert eines offiziellen DMSB-Meistertitels erwächst aus seiner Exklusivität. Daher kann man nicht in jeder Hubraum-Klasse einen vergeben und auch nicht viele Punktgleiche alle „Deutscher Meister“ nennen. Wir dürfen uns glücklich schätzen, dank der zähen Arbeit des FA in früheren Jahren, im Slalomsport nicht mehr nur um einen, sondern um DREI Titel kämpfen zu können, für bis zu sechs Fahrer, anstatt früher nur einem! Mehr kann man objektiv, im Vergleich zu anderen Sparten, denke ich nicht verlangen.

3. Dass es unsportlich ist, nur eine bestimmte Mindestlizenz zur DM zu berechtigen, während alle anderen aber „mitfahren“ dürfen, ist im ganzen Slalomsport incl. Slalomausschuss unstrittig. Mit o.g. Exklusivität kann man das nicht ernsthaft rechtfertigen. Das Beispiel belegt nur die Ohnmacht des Fachausschuss gegenüber Entscheidungen „von oben“.

4. Der Weg zu einer undiskutierbaren Titelvergabe - d.h. die messbar sportlich größte Leistung erhält den Meistertitel – führt nur über eine Verringerung der Klassenanzahl! Je weniger Klassen, desto zusammengeballter werden die Favoriten und jagen sich gegenseitig Punkte ab.
Erster Versuch mit fühlbar weniger Auswüchsen ist die Divisionswertung der DRSM. Hier kann man schon sehr weit vorn landen, ohne ALLES gewonnen zu haben.
Endlösung wäre eine Einheitsklasse (G3 oder H2000, o.ä.), was tatsächlich schon mal vorgeschlagen wurde, aber bei den Slalomfahrern vielleicht doch nicht so super ankommen würde …
Auch hier sind gute, weiterführende Ideen, ohne das halbe Feld zu eliminieren, oder vor den Kopf zu stoßen, immer willkommen!

5. Wir alle sind Hobby-Sportler! Lasst uns Spaß am Sport haben, Verbesserungsmöglichkeiten sachlich, fair, konstruktiv diskutieren und diejenigen, die uns den Sport in Ehrenämtern (denn Profis gibt es auch bei den Veranstaltern genauso wenig, wie bei den Fahrern) erst möglich machen, nicht durch „schriftlichen Haudrauf“ am Schreibtisch demotivieren, sondern durch aktive, reale Mithilfe motivieren!

Ausführliche Grüße :oops:
H.-M. Gass

P.S.: überaus interessanter Nebenaspekt in diesem überaus vielschichtigen Thread innerhalb eines HALBEN Tages!: warum sollte es dem Moderator verboten sein, seine eigene Meinung niederzuschreiben, bzw. wie trennt man als „Amtsinhaber“ sein Meinung von seinem Amt – darf man im Forum überhaupt noch schreiben? Warum erinnert mich das direkt an die Vorwürfe gegenüber anderen „Amtsinhabern“ und die traurigen Konsequenzen, die jeder für sich daraus gezogen hat …….
When you’re racing, it’s life. Anything that happens before or after... is just waiting.
by Michael Delaney (Steve McQueen in "Le Mans")
Reinhard Stoldt
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Beiträge: 807
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Re: Wie soll man eine Slalom-DM entscheiden?

Beitrag von Reinhard Stoldt »

hans-marTTin hat geschrieben:Der Wert eines offiziellen DMSB-Meistertitels erwächst aus seiner Exklusivität
Wenn es denn gewollt ist, nur einen Meister zu küren wäre es ja vielleicht wünschenswert, die Differenzierung an sportlichen Gesichtspunkten zu orientieren. Das Generieren von Mitfahrern ist m.E. keine sportliche Betätigung, allenfalls im Sinne der Nachwuchsförderung nützlich.
Wie wäre es denn, wenn man die Zusatzpunkte, die für eine Differenzierung nötig sind, über den Zeitvorsprung berechnet, den jemand gegenüber dem hinter ihm platzierten Konkurrenten herausfährt (z.B. 0,1 Punkte pro Sekunde Vorsprung berechnet mit 2 Nachkommastellen).
Das ist natürlich eine Sauarbeit, deshalb könnte man vielleicht die Gutpunkte in den Vorläufen ohne Zusatzpunkte ermitteln und diese Regel nur bei den Endläufen anwenden.
Jetzt werden bestimmt wieder die Argumente kommen, wer gegen 30 Gegner gewinnt ist besser als einer, der gegen 3 Gegner gewinnt. Aber beim Slalom dringen nicht alle Gegner zur gleichen Zeit mit dem Schwert auf dich ein, sondern du fährst nur gegen die Uhr und dabei stört dich kein einziger deiner Gegner. Die Leistung des Fahrers wird nicht grösser, wenn er nebenbei noch 27 andere langsamere Gegner schlägt.
Tilux
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Re: Grobe Unsportlichkeiten entscheiden die Slalom-DM

Beitrag von Tilux »

Hier wird fast ausschließlich auf die Zusatzpunkte Bezug genommen. Ich halte diese Regelung für vollkommen in Ordnung, ich glaube auch, dass es nichts Besseres gibt. Wenn jemand das ganze Jahr über hervorragende Leistungen bringt und dieses auch in den Endläufen zeigt, dann hat er den Titel verdient.

Was ich nicht in Ordnung finde, ist (wenn es denn stimmt) das scheinbare absichtliche Werfen von Pylonen um einen Bewerber um die Deutsche Meisterschaft auf den benötigten 2. Platz zu bringen. Wenn ich richtig gerechnet habe, so hätten 3 Konkurrenten in der G3 dem Daniel Richter den 2. Platz weggeschnappt, wenn keine Pylonen geworfen worden wären.

Es ist schade, dass einem so guten Slalomfahrer wie dem Daniel Richter nunmehr der Makel der Manipulation anhängt. Ich hoffe sehr, dass sich alle irren und die Pylonen doch "regulär" gefallen sind.
Ulrich Ilemann
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hammerman1
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Re: Grobe Unsportlichkeiten entscheiden die Slalom-DM

Beitrag von hammerman1 »

Hier mal der Reglementwortlaut für die Slalom-DM:

http://www.dmsb.de/downloads/477/DMSB_D ... 1.2012.pdf

Im Artikel 5 ist die Qualifizierung für die Endläufe geregelt:
Eine Streichung von "doppelt" qualifizierten Fahrern in ihrer "schwächeren" Region und ein Aufrücken von Fahrern kann ich da nicht herauslesen.
Erst wägen, dann wagen!
astrokerl
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Re: Grobe Unsportlichkeiten entscheiden die Slalom-DM

Beitrag von astrokerl »

Hallo,

nur mal ne kurze Info, wie STAATSMEISTERSCHAFTEN in ÖSTERREICH (Red Bull Land) ablaufen .....

es gibt 3 Divisionen (Serie, zugelassen, Verbessert), 6 Läufe übers Jahr verteilt im In - und Ausland.

keine Qualifikation, 5 Teilnehmer pro Klasse, dann gibts volle Punkte, sonst 1/2e Punkte

DAS WAR ES SCHON. JEDER kann sich anmelden,braucht nur ne Lizenz (€ 200,--) lösen und kann fahren. Auch
als absoluter Neuling.

Teilnehmer? ca. 40 - 70 pro Veranstaltung, also weniger wie bei Clubsportslaloms.

Es gibt 3 Österr. Staatsmeister (je 1 pro Division) und einen OSK Pokalsieger für die Dieselklasse. Wer einmal
Staatsmeister in der Serienklasse, darf 5 Jahre nicht mehr in der Serienklasse teilnehmen.


Fälle, daß Klassen gefüllt werden oder starke Fahrer eingeladen werden, kommen auch vor.


EIGENTLICH SIND DIE STAATSMEISTERSCHAFTEN SPORTLICH WERTLOS, da sind viele Landesmeisterschaften oder Clubcups
sportlich besser besetzt und damit auch spannender.

Gruß Alex
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EckigesAuge
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Re: Grobe Unsportlichkeiten entscheiden die Slalom-DM

Beitrag von EckigesAuge »

Tilux hat geschrieben: Was ich nicht in Ordnung finde, ist (wenn es denn stimmt) das scheinbare absichtliche Werfen von Pylonen um einen Bewerber um die Deutsche Meisterschaft auf den benötigten 2. Platz zu bringen. Wenn ich richtig gerechnet habe, so hätten 3 Konkurrenten in der G3 dem Daniel Richter den 2. Platz weggeschnappt, wenn keine Pylonen geworfen worden wären.
Fakten:
1. Wertungslauf: 5 geworfene Pylonen insgesamt (3 von Daniel Dichter).
2. Wertungslauf (gleiche Witterungs- und Streckenbedingungen): insgesamt 28 Pylonen (0 von Daniel Dichter) - Laufzeiten entsprechen etwa denen des 1. Wertungslaufes.

Gruß, Wolfram.

P.S.: Ich werde nur Fakten darlegen. Meine persönliche Meinung halte ich da außen vor. Ich habe mich mit allen Beteiligten unterhalten und habe die Positionen verstanden. Ein gültiges Reglement war, wie schon gesagt, seit Anfang 2013 vorhanden und wurde entsprechend umgesetzt.
Wolfram Gerlach | slalomfotos.de
chrisbuschee

Re: Wie soll man eine Slalom-DM entscheiden?

Beitrag von chrisbuschee »

Reinhard Stoldt hat geschrieben:
hans-marTTin hat geschrieben:Der Wert eines offiziellen DMSB-Meistertitels erwächst aus seiner Exklusivität
Wenn es denn gewollt ist, nur einen Meister zu küren wäre es ja vielleicht wünschenswert, die Differenzierung an sportlichen Gesichtspunkten zu orientieren. Das Generieren von Mitfahrern ist m.E. keine sportliche Betätigung, allenfalls im Sinne der Nachwuchsförderung nützlich.
Wie wäre es denn, wenn man die Zusatzpunkte, die für eine Differenzierung nötig sind, über den Zeitvorsprung berechnet, den jemand gegenüber dem hinter ihm platzierten Konkurrenten herausfährt (z.B. 0,1 Punkte pro Sekunde Vorsprung berechnet mit 2 Nachkommastellen).
Das ist natürlich eine Sauarbeit, deshalb könnte man vielleicht die Gutpunkte in den Vorläufen ohne Zusatzpunkte ermitteln und diese Regel nur bei den Endläufen anwenden.
Jetzt werden bestimmt wieder die Argumente kommen, wer gegen 30 Gegner gewinnt ist besser als einer, der gegen 3 Gegner gewinnt. Aber beim Slalom dringen nicht alle Gegner zur gleichen Zeit mit dem Schwert auf dich ein, sondern du fährst nur gegen die Uhr und dabei stört dich kein einziger deiner Gegner. Die Leistung des Fahrers wird nicht grösser, wenn er nebenbei noch 27 andere langsamere Gegner schlägt.
Hallo,
schau mal unter http://www.schwaben-motorsport.de/
RNP Slalom, da gibt es eine andere ähnliche Regelung.
Dadurch dass dieses Jahr noch Clubsport-Veranstaltungen dazu gekommen sind,umso interessanter diese Regelung.
Man sieht es an der Zunahme der Teilnehmer.
Mfg.Wolfgang Bugert
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MovieGeorg
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Registriert: Mi Sep 08, 2004 11:01
Wohnort: in der Nähe von Slalom-Meister 2008 '!!!

Re: Grobe Unsportlichkeiten entscheiden die Slalom-DM

Beitrag von MovieGeorg »

EckigesAuge hat geschrieben:
Tilux hat geschrieben: Was ich nicht in Ordnung finde, ist (wenn es denn stimmt) das scheinbare absichtliche Werfen von Pylonen um einen Bewerber um die Deutsche Meisterschaft auf den benötigten 2. Platz zu bringen. Wenn ich richtig gerechnet habe, so hätten 3 Konkurrenten in der G3 dem Daniel Richter den 2. Platz weggeschnappt, wenn keine Pylonen geworfen worden wären.
Fakten:
1. Wertungslauf: 5 geworfene Pylonen insgesamt (3 von Daniel Dichter).
2. Wertungslauf (gleiche Witterungs- und Streckenbedingungen): insgesamt 28 Pylonen (0 von Daniel Dichter) - Laufzeiten entsprechen etwa denen des 1. Wertungslaufes.

Gruß, Wolfram.

P.S.: Ich werde nur Fakten darlegen. Meine persönliche Meinung halte ich da außen vor. Ich habe mich mit allen Beteiligten unterhalten und habe die Positionen verstanden. Ein gültiges Reglement war, wie schon gesagt, seit Anfang 2013 vorhanden und wurde entsprechend umgesetzt.
wo auch immer die geworfene Pylonen (G3 im 2.WL) angesprochen werden ... mir ist schon beim Filmen sowas aufgefallen ... meine Aufnahmen sollten es uns zeigen ... ob ich es doch drauf habe ... :roll: ... wollensehen ? ; lieber doch nicht, oder ? :shock:
ich bin hier teils raus; mein Haupthobby ist wieder Schallplattensammeln; zum Slalom komme ich nur als Gast; wenn überhaupt !
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