Gruppe E1 beim Slalom

Hier geht es um DMSB, ADAC und NAVC Slalom Veranstaltungen !

Moderator: GSI

Re: Gruppe E1 beim Slalom

Beitragvon GSI » Mi Jan 02, 2019 11:07

Auch euer Moderator wuenscht euch allen ein frohes neues Jahr.

Noch mehr abgelehnte Fahrer in den Läufen mit DMSB Prädikat (weil die max.Starterzahlen jetzt schon überschritten werden).


Warum muss es in D immer wieder Streckenfuehrungen auf Gelaenden geben, die durch Umstellung des Parcours auch viel mehr Durchsatz erlauben wuerden? Ich kenne aus USA und auch der Schweiz Starterzahlen von ca. 400 Teilnhemern bei einer Veranstaltung, weil der Parcour entsprechend gestellt ist (z.B. darf Start und Ziel nicht gleich sein). Positiver Nebeneffekt waeren auch hoehere Einnahmen durch den Veranstalter. Selbstverstaendlich gibt es auch Strecken (Freiamt als Beispiel...), wo ein hoeherer Durchsatz nicht moeglich ist. Eine E1 wuerde aus meiner Sicht nicht unbedingt die H ausduennen und auch nicht geringere Starterzahlen gesamt generieren. Ich stehe eher positiv zu diesem Vorschlag. Kleiner Seitenblick zum Berg: Hier wird die H und E1 zusammen gestartet und zusammen gewertet. Warum nicht auch beim Slalom so verfahren?

Gruss Gerold
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Re: Gruppe E1 beim Slalom

Beitragvon Sportfahrer » Mi Jan 02, 2019 13:40

GSI hat geschrieben:Auch euer Moderator wuenscht euch allen ein frohes neues Jahr.



Warum muss es in D immer wieder Streckenfuehrungen auf Gelaenden geben, die durch Umstellung des Parcours auch viel mehr Durchsatz erlauben wuerden? Ich kenne aus USA und auch der Schweiz Starterzahlen von ca. 400 Teilnhemern bei einer Veranstaltung, weil der Parcour entsprechend gestellt ist (z.B. darf Start und Ziel nicht gleich sein). Positiver Nebeneffekt waeren auch hoehere Einnahmen durch den Veranstalter. Selbstverstaendlich gibt es auch Strecken (Freiamt als Beispiel...), wo ein hoeherer Durchsatz nicht moeglich ist.
Moin Gerold,
Nicht nur in Freiamt ist das leider nicht möglich. Was nützt es wenn es hier und da möglich wäre ? Lässt man dann die Strecken wo es nicht möglich ist weg ? Ich denke das ist wohl nicht der richtige Ansatz.


Eine E1 wuerde aus meiner Sicht nicht unbedingt die H ausduennen und auch nicht geringere Starterzahlen gesamt generieren. Ich stehe eher positiv zu diesem Vorschlag. Kleiner Seitenblick zum Berg: Hier wird die H und E1 zusammen gestartet und zusammen gewertet. Warum nicht auch beim Slalom so verfahren?
Frag die Leute doch mal am Berg. Fast Alles stöhnt über die E1 Mindestgewichte. Gleichwertige Fahrer wären im Slalom mit einem Top H Auto gegen ein Top E1 Auto ein Punktelieferant .

Gruss Gerold
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Re: Gruppe E1 beim Slalom

Beitragvon EWO » Mi Jan 02, 2019 13:46

kennt jemand die Antwort auf die Frage
"Welchen messbaren Vorteil brächte die Aufnahme der E1 in den Slalomsport?"
Erst wenn das klar ist und mögliche Risiken bewertet wurden sollte man konkret diskutieren.
Die bisher hier gegebenen Statements erscheinen mir jeweils ziemlich persönlich motiviert zu sein.
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Re: Gruppe E1 beim Slalom

Beitragvon Vinki » Mi Jan 02, 2019 14:57

Was sind eigentlich vielversprechende E1 Autos?

Sind Brennstoffzellen Autos auch Zugelassen?
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Re: Gruppe E1 beim Slalom

Beitragvon HaPe » Mi Jan 02, 2019 15:02

E1 Autos

Das sind keine Elektro-Fahrzeuge :wink:

E1: https://www.dmsb.de/active/automobilspo ... ad1da5e803
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Re: Gruppe E1 beim Slalom

Beitragvon Sportfahrer » Do Jan 03, 2019 08:02

EWO hat geschrieben:kennt jemand die Antwort auf die Frage
"Welchen messbaren Vorteil brächte die Aufnahme der E1 in den Slalomsport?"



Moin EWO,

Sollten wir uns wundern warum es auf deine Frage noch keine Antworten gibt ?

oder ist die Stille schon die Antwort :wink:
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Re: Gruppe E1 beim Slalom

Beitragvon GSI » Do Jan 03, 2019 12:07

Was nützt es wenn es hier und da möglich wäre ?


Wenn ein Veranstalter die Moeglichkeit hat, so soll er sie auch nutzen duerfen/koennen. Das obliegt allein dem Veranstalter und er koennte fuer seinen Lauf erheblich mehr Einnahmen generieren, wenn die Nachfrage da ist.

Sollten wir uns wundern warum es auf deine Frage noch keine Antworten gibt ?


Weil zwischen deiner Nachfrage und EWO's Frage gerade mal 16 Stunden inklusive der Nacht liegen. Auch ich als Moderator kann manchmal 'ne Woche nicht reinschauen.
Ich sehe den messbaren Vorteil in der Moeglichkeit Teilnehmer starten zu lassen, die sonst nicht berechtigt waeren mitzufahren. Man muesste die E1 auch nicht punkteberechtigt machen, damit sie zu einer Fluchtklasse mutiert. Gleichwohl sehe ich natuerlich das Problem, dass bei Ueberlauf der Teilnehmeranzahl meisterschaftsambitionierte Fahrer geregelt als Starter zugelassen werden muessen (was aber easy ueber Einschreibungen und gesammelte Mindestpunkte erledigt werden koennte).

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Re: Gruppe E1 beim Slalom

Beitragvon PumaTreter » Fr Jan 04, 2019 10:48

EWO hat geschrieben:kennt jemand die Antwort auf die Frage
"Welchen messbaren Vorteil brächte die Aufnahme der E1 in den Slalomsport?"
Erst wenn das klar ist und mögliche Risiken bewertet wurden sollte man konkret diskutieren.
Die bisher hier gegebenen Statements erscheinen mir jeweils ziemlich persönlich motiviert zu sein.


Hallo EWO,

als Coach und Berater für agile Arbeitsmethoden, kann ich dir sagen, dass es für komplexe Probleme keine einfachen Antworten gibt. Und dieses Problem ist komplex, da es bestehende Klassen, Veranstalter, Teilnehmer und Veranstaltungen gleichermaßen betrifft.

Eine funktionierende Herangehensweise zur Lösung komplexer Probleme ist, mit Experimenten herauszufinden, welche Lösung funktioniert und welche nicht. Niemand wird zum jetzigen Zeitpunkt auch nur annähernd verlässlich sagen können, was die Aufnahme der E1 für den Slalomsport bedeutet. Ein Experiment gibt dabei eine funktionierende Richtung vor und muss nicht gleich "die perfekte Endlösung" sein.

In der Agilen Welt geht es darum, auf Veränderungen in bestehenden Systemen schnell und erfolgreich zu reagieren. Die Ideen von Gerold gehen in die Richtung und ob sie ein Erfolg sind, weiß man auch nur, wenn es jemand probiert hat - komplexe Systeme halt. Die Agile Herangehensweise bedingt jedoch, dass man einen Schritt von "das war schon immer so" und "das kann ja nicht funktionieren" weg macht und sich auf Experimente und auch Fehlschläge einlässt. Auch ein Fehlschlag liefert wichtige Informationen, wie man das bestehende verbessern kann.

Viele Grüße
Achim
- Wer schnell sein will, muss richtig bremsen -

Alles ist Motorsport: https://www.youtube.com/watch?v=YUQG5zKHLBE
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Re: Gruppe E1 beim Slalom

Beitragvon Japanese » Fr Jan 04, 2019 11:40

siehe FS in der DM! Und ähnlich sehe ich das Ergebnis auch hier = Klassenflucht. Versuch ja, Klassenflucht vorbeugen - denn damit wäre Nichts, aber rein gar Nichts gewonnen.

Grüße

Dieter - Japanese

Und ganz im Ernst: ich habe Angst vor enormen finanziellen Aufwendungen
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Re: Gruppe E1 beim Slalom

Beitragvon EWO » Fr Jan 04, 2019 11:45

Ich kenne die E1 zu wenig, um einschätzen zu können, ob neue Starter oder eher Klassenflüchter entstehen würden.
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Re: Gruppe E1 beim Slalom

Beitragvon Hans Bauer » Fr Jan 04, 2019 11:46

PumaTreter hat geschrieben:
EWO hat geschrieben:kennt jemand die Antwort auf die Frage
"Welchen messbaren Vorteil brächte die Aufnahme der E1 in den Slalomsport?"
Erst wenn das klar ist und mögliche Risiken bewertet wurden sollte man konkret diskutieren.
Die bisher hier gegebenen Statements erscheinen mir jeweils ziemlich persönlich motiviert zu sein.


Hallo EWO,

als Coach und Berater für agile Arbeitsmethoden, kann ich dir sagen, dass es für komplexe Probleme keine einfachen Antworten gibt. Und dieses Problem ist komplex, da es bestehende Klassen, Veranstalter, Teilnehmer und Veranstaltungen gleichermaßen betrifft.

Eine funktionierende Herangehensweise zur Lösung komplexer Probleme ist, mit Experimenten herauszufinden, welche Lösung funktioniert und welche nicht. Niemand wird zum jetzigen Zeitpunkt auch nur annähernd verlässlich sagen können, was die Aufnahme der E1 für den Slalomsport bedeutet. Ein Experiment gibt dabei eine funktionierende Richtung vor und muss nicht gleich "die perfekte Endlösung" sein.

In der Agilen Welt geht es darum, auf Veränderungen in bestehenden Systemen schnell und erfolgreich zu reagieren. Die Ideen von Gerold gehen in die Richtung und ob sie ein Erfolg sind, weiß man auch nur, wenn es jemand probiert hat - komplexe Systeme halt. Die Agile Herangehensweise bedingt jedoch, dass man einen Schritt von "das war schon immer so" und "das kann ja nicht funktionieren" weg macht und sich auf Experimente und auch Fehlschläge einlässt. Auch ein Fehlschlag liefert wichtige Informationen, wie man das bestehende verbessern kann.

Viele Grüße
Achim





Moin Achim,

Dein Beitrag ist inhaltlich absolut korrekt.

Als Motorsportfan begleitet mich der Slalomsport schon mein ganzes Leben.

Der Automobilslalom war die einzige Möglichkeit für mich und meine finanziellen Möglichkeiten als Amateursportler aktiv Motorsport ausüben zu können.

Und diese Sonderstellung sollte sich der Slalomsport in Deutschland auch in Zukunft erhalten.

Er ist eine der letzten Motorsport-Disziplinen die einem Amateur und Breitensportler den Einstieg in diesen Sport ermöglicht.

Und da stellt sich mir die Frage, was es dem Breitensport bringen soll, wenn E1 Fahrzeuge zugelassen werden und das womöglich noch in gemeinsammer Wertung mit der Gruppe H :roll:

Wenn E1 Fahrzeuge im Automobilslalom zugelassen werden sollten, dann darf die Wertung definitiv nur in einer eigenen Gruppe erfolgen.

Dann wird man in den nexten Jahren sehen, wie sich dieses komplexe Thema entwickelt und kann, wenn notwendig, neue Regularien einführen.

Mit sportlichen Grüßen

Hans Bauer

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Re: Gruppe E1 beim Slalom

Beitragvon Hans Bauer » Fr Jan 04, 2019 11:50

Japanese hat geschrieben:
Und ganz im Ernst: ich habe Angst vor enormen finanziellen Aufwendungen




Moin Dieter,

Da sind die beiden "alten Hasen" absolut einer Meinung :!: :!: :!:

Gruß Hans

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Re: Gruppe E1 beim Slalom

Beitragvon Hans Bauer » Fr Jan 04, 2019 11:52

EWO hat geschrieben:Ich kenne die E1 zu wenig, um einschätzen zu können, ob neue Starter oder eher Klassenflüchter entstehen würden.





Moin Ecki,

die Anzahl der Fahrzeuge wird auf jeden Fall sehr überschaubar bleiben, denn die Kohle für E1-Autos, werden nur wenige haben.

Gruß Hans

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Re: Gruppe E1 beim Slalom

Beitragvon Sportfahrer » Sa Jan 05, 2019 08:08

GSI hat geschrieben:Ich sehe den messbaren Vorteil in der Moeglichkeit Teilnehmer starten zu lassen, die sonst nicht berechtigt waeren mitzufahren. Man muesste die E1 auch nicht punkteberechtigt machen, damit sie zu einer Fluchtklasse mutiert. Gleichwohl sehe ich natuerlich das Problem, dass bei Ueberlauf der Teilnehmeranzahl meisterschaftsambitionierte Fahrer geregelt als Starter zugelassen werden muessen (was aber easy ueber Einschreibungen und gesammelte Mindestpunkte erledigt werden koennte).

Gruss Gerold


Moin Gerold

für diese Variante braucht man das Rad (E1) nicht neu erfinden. Jedes E1 KFZ erfüllt automatisch die Anforderungen der Gruppe FS.
Mit anderen Worten " wo stecken denn bundesweit die ganzen startwilligen E1 Fahrer bei DMSB Slalom´s mit ausgeschriebener FS ?"
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Re: Gruppe E1 beim Slalom

Beitragvon BMW123d » Sa Jan 05, 2019 14:37

Sportfahrer hat geschrieben:
GSI hat geschrieben:Mit anderen Worten " wo stecken denn bundesweit die ganzen startwilligen E1 Fahrer bei DMSB Slalom´s mit ausgeschriebener FS ?"


Schaut man zum Beispiel in Zotzenbach, gibt es 3 bis 4 (von 14) ernstzunehmende Autos in der FS Ergebnisliste. Der Rest sind Autos die viel zu langsam sind und als Spaßstarter einzustufen ...

Typisches Bild (subjektiver Eindruck): Meistens gibt es 1-3 Überautos z.B. vom Berg die kommen weil sie der Gesamtsieg interessiert oder aufgrund lokaler Zugehörigkeit. Der Rest sind Kuriositäten von Gogo-Mobil bis Mini Rohrrahmen Auto mit Motorrad Motor oder Straßenautos. Manchmal gibts auch iwelche Autos die übertrieben aussehen, übertrieben umgebaut sind und am Ende G5 Zeiten fahren.

Einen echten "Klassen-Wettbewerb" gibts in der FS eh nicht. Aber ich finde die FS ist ein nettes Beiwerk, oft auch für die Zuschauer, da die Autos oft spektakulär aussehen oder sich spektakulär anhören. Schneller als die schnellsten Gruppe H Autos sind die nur in Ausnahmefällen.
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