Mal was positives aus der USA...

Alles zum Thema Technik, welches in die anderen Foren nicht passt.

Moderator: PumaTreter

Mal was positives aus der USA...

Beitragvon alemagno » Di Dez 19, 2017 03:50

IMG_4107 (3).jpg
Erster Vollkontakt
IMG_4107 (3).jpg (172.05 KiB) 1487-mal betrachtet
IMG_4536 (2).jpg
Erkundung Watkins Glen 1
IMG_4536 (2).jpg (186.28 KiB) 1487-mal betrachtet
IMG_4517 (1).jpg
Erkundung Watkins Glen 2
IMG_4517 (1).jpg (173.58 KiB) 1487-mal betrachtet
NASANE 06-17-17 Lightning Race Group 0310_3873x2582_1847165.jpg
First race
NASANE 06-17-17 Lightning Race Group 0310_3873x2582_1847165.jpg (80.81 KiB) 1488-mal betrachtet
Hi,
Ich bin in 2012 aus North Carolina nach New Jersey umgezogen und hatte festgestellt, dass es dort eine recht aktive Slalomszene gibt und bin prompt nach einer sehr langen Abstinenz wieder eingestiegen. Wie es so geht man nimmt an mehr und mehr Veranstaltungen teil und das Auto wird auch immer mehr modifiziert. Das geht für ein paar Jahre ganz gut und man nimmt sogar an sogenannten Nationals teil mit 240 Teilnehmern (bislang leider nie am Finale in Lincoln mit ~1200 Teilnehmern). Lokale Veranstaltungen liegen im allgemeinen bei 100-170 Teilnehmern und in 20 Minuten Fahrzeit von zuhause gibt es etwa 24-28 Veranstaltungen. Dann schlägt das Schicksal zu und man nimmt an einem High Performance Driving Event (HPDE) teil und wiederentdeckt die Faszination für die Rundstrecke. Das Auto ist einfach adaptiert (hauptsächlich Rollbügel, Sitze and Bremsbeläge) und schnell sind die ersten 20 HPDE Tage absolviert. Zur Überraschung gibt es in einem Umkreis von 250 Meilen ganze 8 Rennstrecken und mit Lime Rock und Watkins Glen nicht gerade die Langweiligsten. Nachdem ich im HPDE Stufensystem die vierte Gruppe erreicht hatte konnte ich endlich die Rennfahrschule absolvieren und mit einem BMW Spec E30 an Rundstreckenrennen teilnehmen. Wir haben so ungefähr 6-12 Starter in der Klasse und durch das Format - jeder hat im Prinzip das gleiche Material - recht intensive Rennen fahren. Einen Spec E30 kann man voll aufgebaut schon für $8000 bis $14000 kaufen und die Betriebskosten sind mit 2-3 Reifensätzen und einem Satz Bremsbeläge für vorne relativ übersichtlich.
Was ich jetzt eigentlich sagen wollte ist das die Amateur-Rennsportszene in den USA einfach genial ist und es unheimlich viele Möglichkeiten gibt, um aktiv daran teilzunehmen. Sollte von euch irgendjemand mal die USA reisen würde ich empfehlen ein paar Veranstaltungen zu besuchen. Der wahrscheinlich tiefere Sinn diesen kurzen Artikel zu schreiben ist wahrscheinlich mich selber davon zu überzeugen das selbst mit der bislang schlechtesten Regierung alles gar nicht so schlecht ist.
Ein paar Links:
http://spece30.com
http://nasane.com
http://www.autox4u.com
https://nasaproracing.com
https://www.scca.com
alemagno
Ordentliches Forumsmitglied
 
Beiträge: 18
Registriert: So Feb 05, 2012 20:48
Wohnort: Wayne, NJ

Re: Mal was positives aus der USA...

Beitragvon GSI » Di Dez 19, 2017 19:46

Danke fuer deinen Bericht. Da werde ich wieder wehmuetig. Leider habe ich in meinem Leben einmal einen grossen Fehler begangen und bin nach der "Auswanderung" wieder zureuck nach Deutschland gegangen. Na ja, zumindest habe ich immer irgendwo einen freien Fahrerplatz, wenn ich zum Urlaub in den USA bin, um entweder Autocross oder einen Trackday zu fahren. 2018 ist der naechste USA Besuch geplant :-D

Gruss Gerold
Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum!
Benutzeravatar
GSI
Spitzen-Mitglied
 
Beiträge: 1322
Registriert: Sa Okt 15, 2005 17:41
Wohnort: Ebsdorfergrund

Re: Mal was positives aus der USA...

Beitragvon Vinki » Sa Dez 23, 2017 13:34

Super Bericht !
Vinki
Spitzen-Mitglied
 
Beiträge: 537
Registriert: Sa Aug 29, 2015 16:10


Zurück zu Diverses

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste