DSM 2019 - Deutsche Slalom-Meisterschaft (Level 1)

Hier geht es um DMSB, ADAC und NAVC Slalom Veranstaltungen !

Moderator: GSI

Re: DSM 2019 - Deutsche Slalom-Meisterschaft (Level 1)

Beitragvon Stefan Blank » Di Jun 11, 2019 11:54

Ich kann mich den Worten des "Hammerman" aus der "Rolandstadt" nur anschließen. Das WE war geprägt von überwiegend guter Stimmung in den Fahrerlagern trotz der allgemein "angespannten" Wetterlage, die besonders den Streckenposten "auf den Wecker" gegangen sein müsste. An die geht auch mein Dank... sie waren besonders fix und manchmal auch besonders "mutig" beim Aufstellen der abgeräumten "Pins"...
Auch bei der Versorgung der Teilnehmer mit "Nahrungs- und Genußmitteln" haben die Veranstalter gute Arbeit geleistet. Das Angebot - insbesondere auf dem Gelände in Eggebek - war geschmacklich wie preislich "auf den Punkt"...
Ich gratuliere allen Siegern und Platzierten zu ihren Erfolgen.
Ich hoffe, dass wir uns im kommenden Jahr bei besseren äußeren Bedingungen gesund und munter wiedersehen...
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Re: DSM 2019 - Deutsche Slalom-Meisterschaft (Level 1)

Beitragvon hammerman1 » Di Jun 11, 2019 12:37

Am kommenden Wochenende geht es mit der DSM in der Schorfheide auf dem Driving-Center bei Groß Dölln mit den Läufen 10 und 11 weiter.

Die Teilnehmerunterlagen sind online einsehbar: https://www.psv-berlin.de/doelln-5000/

88 Teilnehmer (82 am Samstag/87 am Sonntag) starten an diesem Wochenende. dass eine Vorentscheidung in der DSM bringen wird, zu deren Endwertung pro Fahrer maximal die besten 10 Ergebnisse aus den 13 DSM-Wertungsläufen herangezogen werden.
Zuletzt geändert von hammerman1 am Di Jun 11, 2019 12:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: DSM 2019 - Deutsche Slalom-Meisterschaft (Level 1)

Beitragvon Reinhard Stoldt » Di Jun 11, 2019 12:50

hammerman1 hat geschrieben:eine Vorentscheidung in der DSM bringen wird, zu deren Endwertung pro Fahrer maximal die besten 11 Ergebnisse aus den 13 DSM-Wertungsläufen herangezogen werden.

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Re: DSM 2019 - Deutsche Slalom-Meisterschaft (Level 1)

Beitragvon hammerman1 » Di Jun 11, 2019 13:03

Ja, danke, stimmt - mit den DSM-Läufen 12 und 13 in Bitburg würden max. die besten 10 WL pro Fahrer für die Endwertung herangezogen.
Ist korrigiert!
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Re: DSM 2019 - Deutsche Slalom-Meisterschaft (Level 1)

Beitragvon hammerman1 » Mi Jun 12, 2019 20:02

Das Pfingstwochenende mit den drei DSM-Läufen wurde in die DSM-Tabelle eingearbeitet.
Hier der Zwischenstand nach 9 DSM-Läufen:

https://www.dmsb.de/active/automobilsport/slalom/
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Re: DSM 2019 - Deutsche Slalom-Meisterschaft (Level 1)

Beitragvon hammerman1 » Do Jun 13, 2019 23:51

Der Bericht zum DSM-Pfingstwochenende im Norden:

http://www.doelln5000.de/berichtpfingsten.pdf
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Re: DSM 2019 - Deutsche Slalom-Meisterschaft (Level 1)

Beitragvon hammerman1 » Mo Jun 17, 2019 19:27

Die Ergebnisse des DSM-Wochenendes 15./16. Juni mit den DSM-Läufen 10 und 11 auf dem Driving-Center Groß Dölln sind veröffentlicht:

https://www.psv-berlin.de/doelln-5000/
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Re: DSM 2019 - Deutsche Slalom-Meisterschaft (Level 1)

Beitragvon ingo gutmann » Di Jun 18, 2019 17:10

Der neueste DM-Stand ist unter https://www.dmsb.de/active/automobilspo ... 9346f045f6 zu finden.

Nur zur Info: Bei den Gesamt-Punkten sind bereits die 3 Streichergebnisse abgezogen. :idea:

Ingo :-D
Bei manchen Autos sitzt die Intelligenz im Motor-Steuergerät und nicht im Fahrersitz :-D
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Re: DSM 2019 - Deutsche Slalom-Meisterschaft (Level 1)

Beitragvon Sportfahrer » So Jun 23, 2019 06:47

Bericht der Läufe in Berlin :

http://www.doelln5000.de/berichtdoelln.pdf

(Die Verlinkung der Tabelle mit 3 Streichern ist jedoch falsch)
Gruß Dirk (Ich guck nur zu und putze ^^)


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Re: DSM 2019 - Deutsche Slalom-Meisterschaft (Level 1)

Beitragvon CodeRed » So Jun 23, 2019 14:16

"Die Rennleiter vermieden umsichtig, dass ein Gewitter mit haselnussgroßen Hagelkörnern am Samstagabend zum ergebnisentscheidenden,
vielleicht sogar meisterschaftsbeeinflussenden Faktor in der Division VI und der Gesamtwertung wurde.
So standen doch nur Fahrer aus dieser Division auf dem Gesamtsiegerpodest des Samstags."


Na da würde ich doch lieber das Wetter über die Meisterschaft entscheiden lassen als dort bewusst einzugreifen.
Einen Sieger hätte es in der Division VI auch unter widrigen Bedingungen gegeben.

Wie oft haben alle das schon mal erlebt, einsetzender Regen oder abtrocknende Strecke!

Manchmal verliert man, manchmal gewinnen die anderen, so ist das nun mal.

Hoffen wir mal das anderswo solche meisterschaftsbeeinflussenden Rennleiterentscheidungen am grünen Tisch
für die anderen Divisionen ganau so gefällt werden.
Das gute daran wäre dass man sich die teuren Regenreifen sparen könnte.
Und dann gibt es auch noch eine Einführungsrunde damit man sieht wo die "Pfützchen" stehen
Das war peinlich, unsportlich und respektlos!

Wie war das noch gleich?! "Outdoor-Sport"
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Re: DSM 2019 - Deutsche Slalom-Meisterschaft (Level 1)

Beitragvon EWO » So Jun 23, 2019 18:40

CodeRed hat geschrieben:
Das war peinlich, unsportlich und respektlos!

Wie war das noch gleich?! "Outdoor-Sport"


Ich weiß ja nicht was wettertechnisch abging, finde aber deine Wortwahl sehr hart.
Bricht der Rennleiter nicht ab und es kommt richtig dick und es verunfallt jemand, wäre das Geschrei wohl größer
Wenn so ein Risiko droht, den Arsch in der Hose zu haben abzubrechen, finde ich schon beachtlich und richtig.
Hinterher ist man immer schlauer.
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Re: DSM 2019 - Deutsche Slalom-Meisterschaft (Level 1)

Beitragvon Edwin Speckmann » So Jun 23, 2019 18:52

Wenn es "nur" Regen war, OK.
Aber wenn es ein Gewitter war, würde ich als Veranwortlicher meine Streckenposten auch lieber in Sicherheit bringen.
Die benötige ich nämlich noch mal wieder.
Schon einmal daran gedacht, oder nur an die Fahrer?

Beste Grüße aus Bremen
Edwin Speckmann
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Re: DSM 2019 - Deutsche Slalom-Meisterschaft (Level 1)

Beitragvon CodeRed » So Jun 23, 2019 19:05

10 Min. heftiger Schauer mit ein bisschen Hagel.
Einen Abflug hat es auch im trockenen gegeben!

Wir reden hier über die Königsklasse und Fahrer mit sehr viel Erfahrung!
Von denen sollte jeder genau wissen wie weit er gehen kann.

Wet-Race ausrufen 10 min. zum wechseln und weiter geht es, dann kann
jeder entscheiden ob er zurück rüstet oder nicht.

Klar war nach dem Schauer das nichts mehr kommt.
Warten bis es abtrocknet ist ziemlich Stillos.

In Eggebek fing es stark an zu Regnen, da hielt der Rennleiter es nicht mal
für nötig Wet-Race auszurufen, das war gefährlich : :oops: :oops: :oops:

Ich finde diese Entscheidungen die bei einer DM von der Rennleitung gefällt
werden schon sehr merkwürdig.
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Re: DSM 2019 - Deutsche Slalom-Meisterschaft (Level 1)

Beitragvon Sportfahrer » So Jun 23, 2019 19:33

Moin,

man muss schon dabei gewesen sein um Ditmar zu verstehen. Die Pause war ca 1,5 Stunden nach Regenende.
Die Bahn war dann furztrocken. Dann gab es eine Informationsrunde :lol:

Ich glaube nicht das es diesen Zirkus morgens bei der G5 gegeben hätte.
Gruß Dirk (Ich guck nur zu und putze ^^)


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Re: DSM 2019 - Deutsche Slalom-Meisterschaft (Level 1)

Beitragvon hans-marTTin » Do Jun 27, 2019 19:19

Liebe Kollegen,
auch wenn ich hier als "profitierender" Gesamtsieger sofort gesteinigt werde, kann ich im Sinne des hervorragend agierenden Rennleiters nicht ruhig bleiben.
Jeder, der mich kennt weiß, dass ich mich als FA-Mitglied größtmöglicher Objektivität und Neutralität verpflichtet fühle!
Angesichts der durchgängigen Äußerungen fällt es mir schwer, sachlich zu bleiben. Ich versuch's trotzdem.

1. Wenn man in Eggebek und bei anderen Veranstaltungen morgens bereits mit Regen startet, der vorhersehbar mindestens einen halben Tag anhält (weshalb auch die Zahl der Wertungsläufe gekürzt wurde), ist das etwas völlig anderes, als wenn der ganze Tag trocken, warm und sonnig ist, der Zeitplan weit überholt und dann Nachmittags eindeutig EINMALIG ein sehr starkes Gewitter niedergeht.

2. Wenn dieses Gewitter nicht 10 Minuten sondern ca. 1/2 Stunde anhält, große Mengen Regen waagerecht niedergehen und von haselnussgroßen Hagelkörnern begleitet werden, dass man im Auto wartend ernsthaft mit einem Hagelschaden am Rennauto rechnen musste.
Wenn anschließend der Vorstartbereich und insbesondere der Zielbereich trotz gleißendem Sonnenschein 10-20 cm tief unter Wasser stehen, kann man nicht von "Outdoor-Sport geht immer" reden. Die besten Regenreifen hätten nicht genug Wasserverdrängung gehabt, um da durch fahren zu können. Da hilft keine Erfahrung, das ist Physik. SICHERHEIT!
(Wie es auf dem Rest der Strecke aussah, konnten wir am Start nicht beurteilen, aber Betonplatten und darüber asphaltiert ist es auf der ganzen Strecke, nicht nur im Ziel.)

3. Die Sicherheit nicht nur der Fahrer, sondern auch der Streckposten gegen Blitzschlag musste höher bewertet werden (eine Ärztin war vor Ort und hatte eine Meinung dazu)!

4. Der zugehörige Sturm hatte Schäden an Zeitenmonitor und Lichtschranken verursacht, die erst gerichtet werden mussten, viele Pylonen waren weg geschwommen, bzw. weg geblasen worden, der Rennleiter ließ sogar eine ganze Zeit lang Privatfahrzeuge kreisen, um die Seen wenigstens einigermaßen leer zu fahren.

5. Die Einführungsrunde war auch nötig, um die Autos wieder warm zu fahren, nachdem sie so lange abgestellt waren (Sicherheit, Haltbarkeit). Und natürlich ist es sicherer, wenn ein Fahrer sich anschauen kann, wo noch feuchte Flecken sind, anstatt blind ins Verderben rennen zu müssen. Oder würdet Ihr alle Euren zweiten Wertungslauf bedenkenlos mit Vollgas fahren wollen, im 5. Gang bei unbekannten Bedingungen?

6. Chancengleichheit: ein guter Rennleiter versucht so zu entscheiden, dass im Rahmen der Möglichkeiten ein sportlich faires Ergebnis zustande kommt.
=> Es war kein Zeitdruck und das Veranstaltungsende war absehbar.
=> Ein paar Fahrer hatten noch einen Lauf vollständig im Trockenen geschafft, aber dann hat es mitten in den Rennlauf rein geregnet.
=> Wenn Ihr mit mir einer Meinung seid, dass zu Recht abgebrochen wurde, wann hätte man nach Eurer Meinung wieder starten sollen und nach welchen Kriterien hätte man das entscheiden sollen? Welche Seetiefe ist fahrbar, welche nicht?
=> Wenn man auf eine abtrocknende Strecke raus startet (die Sonne hat sofort wieder heftig gebrannt!) erzeugt man automatisch Ungerechtigkeit. Der Starter mit der letzten Nummer bekommt die schnellste Strecke (nebenbei: das wäre dann auch ich gewesen).

Hier jetzt meine Frage an Euch: Ist das sportlicher und gerechter, als wenn Alle ganz einfach alle ihre Läufe unter gleichen, trockenen Bedingungen fahren?

Bin nicht sicher, ob mir überhaupt noch alle Fakten eingefallen sind, aber jetzt sollten die Neutralen nochmal urteilen, ob dem Rennleiter der Vorwurf zu machen ist, das Ergebnis manipuliert zu haben und er bestimmte Personen bevorteilt hat.

Für den Gesamtsieg bekommt man keine Punkte. Es zählte hier nur der Klassensieg und ein wenig die Division …

Hans-Martin Gass
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