Die DTM und die "sportliche Fairness"

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Die DTM und die "sportliche Fairness"

Beitragvon Hans Bauer » Mo Aug 03, 2015 14:52

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Hier wird einmal mehr die "sportliche Fairness" im großen Motorsport belegt.

Beispiel DTM :

http://www.t-online.de/sport/motorsport ... raft-.html

Und genauso läuft das auch aktuell in der Formel 1.

Eigentlich könnten die Team-Chefs die Rennen auch an einer Spielkonsole austragen.

Es ist eine Schande wie die Zuschauer, die vor Ort so viel Kohle für ihre Eintrittskarten auf den Tisch legen, hier verarscht werden.

Es lebe der Sport - ähh, ich meine die Macht derjenigen, die Geld damit verdienen ... :wink:

Gruß Hans

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Re: Die DTM und die "sportliche Fairness"

Beitragvon Tilux » Di Aug 04, 2015 15:08

Ich hoffe, dass das DMSB-Sportgericht eine Strafe gegen Audi ausspricht, die denen einmal klarmacht, was sie eigentlich mit dieser Unfairnis anrichten. Ich meine Audi, und nicht das Team, für das Timo fährt.

Wenn ich dort richten dürfte, würde ich für das Rennen in Spielberg alle Audi aus der Wertung nehmen und den Rennleiter, der die Verantwortung trägt, lebenslang sperren. Aber ich befürchte, dass dabei nicht viel herauskommt.
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Re: Die DTM und die "sportliche Fairness"

Beitragvon Reinhard Stoldt » Di Aug 04, 2015 15:12

Tilux hat geschrieben:Wenn ich dort richten dürfte, würde ich für das Rennen in Spielberg alle Audi aus der Wertung nehmen und den Rennleiter, der die Verantwortung trägt, lebenslang sperren. Aber ich befürchte, dass dabei nicht viel herauskommt.

Zum Glück für den Sport dürfen solche Leute wie du nicht im Sportgericht tätig werden.
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Re: Die DTM und die "sportliche Fairness"

Beitragvon Tilux » Di Aug 04, 2015 16:05

Reinhard Stoldt hat geschrieben:
Tilux hat geschrieben:Wenn ich dort richten dürfte, würde ich für das Rennen in Spielberg alle Audi aus der Wertung nehmen und den Rennleiter, der die Verantwortung trägt, lebenslang sperren. Aber ich befürchte, dass dabei nicht viel herauskommt.

Zum Glück für den Sport dürfen solche Leute wie du nicht im Sportgericht tätig werden.


Ob das so ein Glück für den Sport ist, wage ich zu bezweifeln. Wie sollte denn deiner Meinung nach das Sportgericht urteilen?
Du du sagen?
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Re: Die DTM und die "sportliche Fairness"

Beitragvon Japanese » Di Aug 04, 2015 16:08

ich sehe das mit gemischten Gefühlen: klar, das "Rausrempeln" war nicht in Ordnung. Aber Mercedes sollte jetzt nicht so empört und scheinheilig tun - was Wickens und Wehrlein direkt davor mit Scheider gemacht haben hat ebenfalls nichts mit fairem Sport zu tun - auch wenn Mercedes meint, das sei ein genialer Schachzug gewesen. Ohne diese unfaire Aktion hätte es die "Reaktion" gar nicht gegeben. In die Zange nehmen und abblocken hat nichts mit Rundstrecken-Rennen zu tun. Beim Fussball gäbe sowas eine gelbe oder rote Karte.

Auch wenn ich es nicht gut heisse, aber ich kann das Revanche-Faul verstehen.
Audi hat sich allerdings "saublöd" angestellt, daß ausgerechnet dieser Funkspruch live übertragen wurde.
Vermutlich haben viele Zuschauer insgeheim das Gleiche gewünscht, wenns dann aber auf Anweisung ( ich glaube, die hätte Scheider gar nicht gebraucht und es auch so gemacht ) versucht wird und auch noch "klappt" und zwar beide Gegner auf einen Streich, ja dann hat man es ja leicht mit den Finger auf den Bösen zu zeigen.

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Re: Die DTM und die "sportliche Fairness"

Beitragvon Sweetnightmare5 » Di Aug 04, 2015 17:25

Japanese hat geschrieben:ich sehe das mit gemischten Gefühlen: klar, das "Rausrempeln" war nicht in Ordnung. Aber Mercedes sollte jetzt nicht so empört und scheinheilig tun - was Wickens und Wehrlein direkt davor mit Scheider gemacht haben hat ebenfalls nichts mit fairem Sport zu tun - auch wenn Mercedes meint, das sei ein genialer Schachzug gewesen. Ohne diese unfaire Aktion hätte es die "Reaktion" gar nicht gegeben. In die Zange nehmen und abblocken hat nichts mit Rundstrecken-Rennen zu tun. Beim Fussball gäbe sowas eine gelbe oder rote Karte.


Es ist eine Sache, wenn ein TSC (der nebenbei gesagt in den bisherigen 10 Rennen zwei Mal in die Punkte gefahren ist) weg "geblockt" wird um dem Meisterschaftsführenden wichtige Punkte zu zuschieben. BTW war das nicht Wehrleins Sache sondern Wenn überhaupt dann Wickens. Dies zu beurteilen ist vermutlich für jedermann anders. Solche Manöver gibt es überall und immer wieder und Marken- bzw. Serienübergreifend. Ich denke da nur an die Vorsaison mit Wittmann oder 2012 und 2013 wo ein Rockenfeller mehrmals nach vorne geholt wurde und andere ausgebremst wurden.

Aber es ist etwas ganz anderes, wenn eben dieser TSC den Meisterschaftsführenden VORSÄTZLICH abschießt, sodass dieser gar nicht Punkten kann! Dafür ist die Disqualifikation meiner Meinung nach in Ordnung, auch wenn das den Mercedes Jungs nichts bringt.

Was das ganze aber in eine ganz neue Sphäre der Unsportlichkeit hebt ist der Funkspruch. Wohl gemerkt von Herrn Ulrich der normalerweise im Funk mit den Fahrern überhaupt nichts verloren hat. Dieser Mensch darf sich in seiner Position nicht so verhalten und ist daher auch mMn nicht mehr vertretbar als Sportchef. Zumal mir diese Art, die er am Sonntag gezeigt hat auch schon früher in abgemilderter Form aufgefallen ist (aber das nur nebenbei).

Viele Leute kramen gleich im Gedächtnis:

- Flavio Briatore Singapur
- Barcelona 2007
..etc.

Ich finde diese ganzen Vergleiche völlig fehl am Platz. Dennoch hoffe ich auf eine harte Reaktion seitens des DMSB Sportgerichts. Denn ansonsten wünsche ich dem Herrn Eckström viel Glück. Der kann sich dann auf einige harte Manöver gefasst machen. Ich denke da nur an einen Coulthard gegen Schumacher in Silverstone (?). Da wir hier aber vom DMSB reden und auch wissen dass Objektivität nicht so ganz deren Stärke ist, viel mehr noch eine gewisse Abhängigkeit zwischen HJS und VAG besteht, kann man sich ja ausmalen, dass da wohl kaum etwas passieren wird.
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Re: Die DTM und die "sportliche Fairness"

Beitragvon Reinhard Stoldt » Di Aug 04, 2015 19:04

Bei der ganzen Angelegenheit sollte man vielleicht mal sein eigenes Gehirn benutzen und nicht immer nachplärren, was manche Journalisten von sich geben.
Timo Scheider hat Wickens angetickt, bei Regen an einer Stelle, an der hart gebremst wird. Er kann ihn versehentlich berührt haben, er kann ihn absichtlich berührt haben. Im letzten Fall ist das für mich auch in Ordnung. Das ist normal, wenn man abgeblockt wird. In solchen Fällen bin ich schon des öfteren jemandem auf die Ecke gefahren und habe das gleiche auch eingesteckt. Da hat keiner rumlamentiert sondern gewusst, wofür das war. Blocken ist Foulspiel und wird mit entsprechenden Mitteln beantwortet.
Wehrlein hat mit der Sache nichts zu tun, ausser dass Wickens ihn abgeschossen hat. Der Junge muss sich über Sportlichkeit nicht weiter auslassen, denn mindestens die Hälfte seiner Meisterschaftspunkte hat er durch unsportliche Aktionen der Mercedes-Truppe errungen.
Wenn jemand den Dr. Ulrich für dämlich hält, kann er ja diese Meinung haben. Aber glaubt jemand ernsthaft, dass einer mit dessen Fähigkeiten tatsächlich so dämlich ist, eine Anweiung zu einem Abschuss über einen Funk durchzugeben, von dem er weiss, dass Veranstalter und Fernsehen den abhören ?
Der wird sich wahrscheinlich heftig in den Hintern gebissen haben, als er gemerkt hat, dass seine Kommentare im Funk gelandet sind.
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Re: Die DTM und die "sportliche Fairness"

Beitragvon Tilux » Di Aug 04, 2015 21:53

Bin ich hier im falschen Film? Es ist ja alles richtig, blockieren ist auch nicht sportlich. Aber auf Anweisung per Funk durch das Team (von wem auch immer) den Meisterschaftsführenden aus dem Rennen zu schießen, hat mit MotorSPORT nichts mehr zu tun, das ist einfach unsportlich. Man kann natürlich auch so das Motto des Hauses AUDI - Vorsprung durch Technik - demonstrieren :? .
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Re: Die DTM und die "sportliche Fairness"

Beitragvon Sweetnightmare5 » Di Aug 04, 2015 22:58

Reinhard Stoldt hat geschrieben:Bei der ganzen Angelegenheit sollte man vielleicht mal sein eigenes Gehirn benutzen und nicht immer nachplärren, was manche Journalisten von sich geben.
Timo Scheider hat Wickens angetickt, bei Regen an einer Stelle, an der hart gebremst wird. Er kann ihn versehentlich berührt haben, er kann ihn absichtlich berührt haben. Im letzten Fall ist das für mich auch in Ordnung. Das ist normal, wenn man abgeblockt wird. In solchen Fällen bin ich schon des öfteren jemandem auf die Ecke gefahren und habe das gleiche auch eingesteckt. Da hat keiner rumlamentiert sondern gewusst, wofür das war. Blocken ist Foulspiel und wird mit entsprechenden Mitteln beantwortet.
Wehrlein hat mit der Sache nichts zu tun, ausser dass Wickens ihn abgeschossen hat. Der Junge muss sich über Sportlichkeit nicht weiter auslassen, denn mindestens die Hälfte seiner Meisterschaftspunkte hat er durch unsportliche Aktionen der Mercedes-Truppe errungen.
Wenn jemand den Dr. Ulrich für dämlich hält, kann er ja diese Meinung haben. Aber glaubt jemand ernsthaft, dass einer mit dessen Fähigkeiten tatsächlich so dämlich ist, eine Anweiung zu einem Abschuss über einen Funk durchzugeben, von dem er weiss, dass Veranstalter und Fernsehen den abhören ?
Der wird sich wahrscheinlich heftig in den Hintern gebissen haben, als er gemerkt hat, dass seine Kommentare im Funk gelandet sind.


Du kommst bestimmt auch gleich mit der Lügenpresse rüber... PEGIDA lässt grüßen...

Die Auswertung der Telemetriedaten ergab ganz eindeutig dass es Absicht war. Also komm mir nicht mit Versehen... Er hatte genügend Zeit und es gibt auch noch Bremslichter. Außerdem gab es auf der linken Seite genügend Platz um notdüftig auszuweichen. Aber wenn du dir das Video genau anschaust merkste auch, dass der die Bremse nochmal aufmacht... Aber deinen Äußerungen zu folge sind die Schäuklappen ganz eng geschnürt.

Zu Ulrich: Wenn sein Kommentar plötzlich im Funk auftaucht ist das Absicht. Denn damit er mit den Fahrern sprechen kann müssen spezielle Knöpfe gedrückt werden. Wie gesagt normalerweise hat er im Funk NICHTS verloren..

Klingt nach etwas viel Zufall für mich...
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Re: Die DTM und die "sportliche Fairness"

Beitragvon PumaTreter » Mi Aug 05, 2015 08:01

Tilux hat geschrieben:Wenn ich dort richten dürfte, würde ich für das Rennen in Spielberg alle Audi aus der Wertung nehmen und den Rennleiter, der die Verantwortung trägt, lebenslang sperren. Aber ich befürchte, dass dabei nicht viel herauskommt.


Tilux hat geschrieben:Ob das so ein Glück für den Sport ist, wage ich zu bezweifeln. Wie sollte denn deiner Meinung nach das Sportgericht urteilen?
Du du sagen?


Bestimmt gibt es noch Möglichkeiten zwischen beiden Extremen...

Wer sich nicht über die DTM und Formel 1 ärgern möchte: Ich habe die WRC auf Sport1, sowie die WEC und MotoGP bei Eurosport als neue Favoriten gefunden. DTM und Formel 1 schaue ich seit Jahren nicht mehr, weil ich da Hans' Meinung bin - "Es ist eine Schande wie die Zuschauer, die vor Ort so viel Kohle für ihre Eintrittskarten auf den Tisch legen, hier verarscht werden.", mir ist dafür nicht nur mein Geld, sondern sogar meine Zeit zu schade.

Viele Grüße
Achim
- Wer schnell sein will, muss richtig bremsen -

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Re: Die DTM und die "sportliche Fairness"

Beitragvon nova » Fr Aug 07, 2015 23:14

Teile deine Meinung Achim. Bei mir steht die WTCC noch mit auf dem "Speiseplan" Erinnert mich noch etwas an die alte DTM 80/90.

Da haben die Autos noch etwas ähnlichkeit mit der Serie und es darf auch mal gerempelt oder angelehnt werden ohne das gleich das große heulen los geht.

Wäre der Funkspruch nicht gewesen, hätte wahrscheinlich keine Sau danach gekräht. Nun spielen sich alle als Heilige auf. Keine Frage, die Dummheit gehört bestraft.

Aber ich denke jeder Hersteller hat in einer Meisterschaft schonmal mit Trick 17 nen Titel eingefahren. Somit gleicht sich auch alles wieder aus.

Neben der Strafe vom DMSB bin ich aber auch gespannt, wie AUDI reagieren wird. Ob AUDI hier ggf. schon vorab sich um Dr. Ulrich kümmern wird.

Scheider bekommt sicherlich eine Sperre für ein oder zwei Rennen. Dr. Ulrich, ka. Hängt auch selbst von AUDI ab ob sie ihn halten wollen.
Von mir aus können se AUDI als MARKE für das Jahr 2015 aus die Wertung nehmen. Aber die anderen Fahrer von AUDI wie auch das TEAM sollte von dem Vorfall unberührt bleiben.
Warum sollten die anderen Bestraft werden? Wäre ja so, als ob man Williams bestraft, weil Ferrari mist baut. Anderes TEAM aber gleicher Motor. ;)

Die TEAMs müssten alle eigentlich wieder viel mehr Eigenverantwortung bekommen. Jedes TEAM mehr an sich denken als nur an die Marke. Wenn alle wieder mehr fighten tuts auch der DTM gut.
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Re: Die DTM und die "sportliche Fairness"

Beitragvon Tilux » Mi Aug 26, 2015 19:49

Sperre für Dr. Ullrich bis zum Jahresende, 2 Rennen Sperre für Timo Scheider, Aberkennung der Audi-Team-Punkte aus dem Skandalrennen und 200.000 Euro Strafe für Audi.

Herzlichen Dank an das DMSB-Sportgericht für dieses sehr gute Urteil. Ziemlich nahe an dem, was ich gemacht hätte. :-D Und das, obwohl ich nichts zu sagen habe. :wink:

Ich hoffe, das Audi nunmehr die Konsequenzen zieht und sich von diesem "Rennleiter" trennt.
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Re: Die DTM und die "sportliche Fairness"

Beitragvon PumaTreter » Do Aug 27, 2015 08:20

Ah... Ich glaube du meinstest mit "Rennleiter" den Audi Motorsportchef. So erscheint mir deine Forderung "lebenslange Sperre" nachvollziehbarer zu sein. Rennleiter ist ein offizieller Posten der Veranstaltungsleitung und ein feststehender Begriff aus dem DMSB Reglement. Es wäre falsch diese Person für eine Verfehlung eines Rennteams zu bestrafen.
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Re: Die DTM und die "sportliche Fairness"

Beitragvon CodeRed » Do Aug 27, 2015 09:05

Reinhard Stoldt hat geschrieben:Wenn jemand den Dr. Ulrich für dämlich hält, kann er ja diese Meinung haben. Aber glaubt jemand ernsthaft, dass einer mit dessen Fähigkeiten tatsächlich so dämlich ist, eine Anweiung zu einem Abschuss über einen Funk durchzugeben, von dem er weiss, dass Veranstalter und Fernsehen den abhören ?
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...und dann glaubt ihr doch wohl nicht ernsthaft das ein Fahrer wie Timo Scheider das dann auch noch ausführt ?? Das ist sowas von weit hergeholt, zumal Wehrlein zu dem Zeitpunkt in einer aussichtslosen Position war.
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Re: Die DTM und die "sportliche Fairness"

Beitragvon Japanese » Do Aug 27, 2015 11:21

ich kann dieses scheinheilige Getue und Exempel statuieren nicht nachvollziehen.

Die Aktion der Mercedes Fahrer war alles Andere als Fair - und wenn ich als Audi Fahrer jetzt dem vor mir fahrenden Mercedes hinten auf die Ecke gefahren wäre hätte jeder Reporter gesagt, das ist nun mal Rennsport und die Aktion für legal eingestuft.
Das hier eine Überschneidung mit diesem "unglücklichen" Funkspruch stattfand spielt den "möchte gerne gut Reklementierer"
in die Karten. Daß ausgerechnet auch noch eine Kettenreaktion stattfand und den 2. Mercedes mit ins Abseits geschoben hat, daran hat noch nicht mal Timo gedacht daß Sowas passieren kann. Und auf Anweisung klappt Sowas erst recht nicht.

Wenn hier etwas den Motorsport vermiesst ist es so ein Urteil und Forderungen nach "Bestrafung".

Ich bin ein ganz großer Verfechter von sportlicher Fairness und behaupte von mir, diese auch vorzuleben. Aber hierrüber kann ich nur den Kopf schütteln.

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